Montag, 30. Oktober 2017

Autorentag mit dem Autor Peik Volmer

Wir haben heute Autorentag mit dem Autor Peik Volmer Autor
Lieber Peik,
nimm Platz und mach es dir bequem,
wir haben dir einen Tee "mit Zitrone" und eine kleine Stärkung bereitgestellt,
wir hoffen du fühlst dich wohl bei uns.


Zu unserem Autorentag habe ich Peik Volmer Autor einige Fragen gestellt um den Privatmensch hinter diesem Namen etwas näher kennen zu lernen.
Vielen Dank Peik, dass Du dich meinen Fragen gestellt hast


Peik Volmer Autor hat uns auch ein Interview gegeben.


Hallo Peik, schön dass Du Zeit für uns hast
Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?
Das ist ein absolutes Privileg für mich, mich hier mit so vielen tollen Schriftstellerkollegen in eine Reihe stellen zu dürfen, ich danke Dir!
Gelernt habe ich ja was Richtiges. Nach dem Abi erst die Ausbildung zum Krankenpfleger. Oma wollte, dass ich Postbeamter werde, wegen der Pensionsberechtigung, Mama bestand auf Medizin, das sei ein krisenfester Beruf. Und so kam es dann auch. Meinen Wunsch nach Neurologie und Psychiatrie konnte ich leider nicht verwirklichen, ich bekam einfach keine Stelle. Aber ich mußte von der Straße, deswegen hab ich mich in die Urologie gestürzt. Das war so ähnlich ... ich habe nach 40 Jahren Medizin den Gesundheitskram an den Nagel gehängt, aber das zu erläutern, sprengt diesen Rahmen.
Ich bin übrigens ein Landei. Ich komme aus Cuxhaven. Damals noch 50.000 Einwohner, und irgendwie schien jeder mit jedem verwandt oder verschwägert zu sein.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
In Quedlinburg fand ich ein Schild, auf dem mein Name, Peik, stand, mit einem anderen Nachnamen. Ich habe Kontakt mit diesem Peik aufgenommen, um zu erfahren, dass er beim Segeln vor Rostock tödlich verunglückt ist. Seine Frau war so lieb, mir von ihm zu schreiben. Er hätte mein Zwilling sein können.
Ich habe darüber nachgedacht, ob der Name den Charakter formt, und für die Zukunft bestimmend ist. Durch diese Überlegung kam ich dazu, mein Leben aufzuschreiben. Ja, und dann sagte mir jemand, ganz nett, aber schreib lieber was Aufregendes! Hab ich gemacht. Na gut. Ich habe es versucht.

Wie hast du dich gefühlt nachdem du dein Buch-Baby in Händen gehalten hast?
Ich wußte,dass in dem Päckchen, was der wirklich unfreundliche Bote mir aushändigte, mein Buch steckte. Es war mit diesem ekelhaften braunen Klebeband verschlossen, das man nicht zerreißen kann, und, wenn man es versucht, nur lang und fest wie ein Nylonfaden wird. Aber aufschneiden darf man es auch nicht, weil sonst vielleicht der Inhalt beschädigt wird ... Irgendwie hab ich es aufbekommen. Das Rauschen im Ohr war mein Blutdruck, glaube ich. Mein Magen
hatte Grünkastanien-Größe. Und ich war ganz dankbar für die Kniegelenksarthrose links, so bliebt wenigstens eins meiner Beine stabil...
Ich habe das Buch aufgeblättert. Ich weiß noch dass ich gedacht habe, das sieht alles so bedeutsam aus! So wichtig. Irgendwie - ja, edel! Deine Worte, gedruckt. Wahnsinn.

Hast du noch weitere Veröffentlichungen geplant?
Mein Zweitling ist längst fertig. Mit „meinem“ Verlag bin ich sowas von durch - ein DKZV, der mich hat glauben lassen, man täte mehr für mich, als nur das Buch erstellen. Irrtum. Keinen Handschlag.
Ich habe Nr. 2 an einige Verlage geschickt, von denen ich keine Antwort erhalten habe. Das ist über 6 Monate her - da kommt also nichts mehr. Ich werde jetzt noch einen Versuch machen, und wenn es gar nicht anders ist, dann zu BoD gehen. „Ein Abendkleid für meinen Sohn“, heißt es, und mir gefällt es besser als mein Nr. 1.

Was darf beim Schreiben nicht fehlen? Gibt es irgendwas was du brauchst? (Kaffee, Kekse, Tee etc.)
Eine Geräuschkulisse. Ich brauche Bewegung, Geräusche, Leben. Ein Café, zum Beispiel, aber bitte in einem Einkaufszentrum, oder offen auf der Straße. Ja, gegen einen Kaffee habe ich nichts einzuwenden, obwohl ich lieber Tee trinke, mit Zitrone, aber nie draußen. Den kann nur ich selber so kochen, dass er mir schmeckt. Und auf Sylt bei Ingwersen, da mag ich ihn auch.
Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?
In der U-Bahn, von Mümmelmannsberg bis Berliner Tor. Pause fürs Umsteigen. Dann S-Bahn von Berliner Tor bis Wellingsbüttel.

Magst du uns dein Werk kurz vorstellen?
Ja, es handelt sich nicht NUR um eine Liebesgeschichte. Und nicht nur um EINE Liebesgeschichte. Aber was soll man machen, wenn plötzlich der Lebensgefährte stirbt und man unsicher ist, ob man sich wieder verlieben darf? Was soll man tun, wenn man sich in eine Frau verliebt, die offenbar so gar nicht zu einem zu passen scheint? Wie soll man sich verhalten, wenn man merkt, dass man außerhalb gesellschaftlich akzeptierter Normen liebt und deswegen auf Widerstände stößt? Wenn eine Liebe zerbricht? Wenn eine Liebe Opfer fordert? Wenn man sein Glück findet, nur, um es gleich wieder loslassen zu müssen?
Das Ganze hat unmittelbare Bezüge zu meiner eigenen Biografie, und die Personen gibt/gab es wirklich. Meine Mutter Karen entspricht der Greta, Caroline ist deren Schwester, Anke. Auch ich komme drin vor, ich bin nämlich ... ach, lest doch selbst!




Wir haben auch eine Rezension für Peik Volmer
Beate hat sein Buch gelesen und natürlich auch rezensiert
*****
Kein Strandkorb- Schmöker! ...
Von Beate Majewski am 19. August 2017
Format: Kindle Edition
Ein Strandkorb Schmöker bedeutet für mich eine Lektüre die voll Leichtigkeit ist und kaum das Seelen Labyrinth erreicht. Diese Geschichte ist völlig anders, es ist ein Rückblick auf eine Familie, ihre Freunde und dem Schicksal. Es sind Begegnungen, ein Suchen, finden, verlieren, neu sortieren. Die Geschichte schont den Leser nicht mit der Realität des Lebens und des Todes. Es wird sehr detailliert geschildert, wie es sich anfühlt, die Ohnmacht einer Beerdigung, das los lassen der erwachsen Kinder und die Wege der Generationen.
Es hat mich gedanklich bewegt, auch über mich nachzudenken, und die Entwicklung der Menschen die mir wichtig sind. Eine Geschichte die beschreibt wie wir Liebe schenken, empfangen und weiter tragen können.
5 Sterne zu Recht!

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