Freitag, 28. April 2017


Interview mit Katharine Loster



Hallo, schön dass Du uns ein Interview gibst. Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?

Hallo, sehr gerne stelle ich mir vor. Vielen Dank für diese Gelegenheit. Ich bin 45 Jahre alt und war über 20 Jahre als Sekretärin/Sachbearbeiterin im Rechtsbereich tätig, bin Mutter von Drillingen und eine absolute Chaotin.

Katharine Loster ist ein offenes Pseudonym unter dem ich bisher 3 Kinderfantasy-Bücher veröffentlicht habe.



Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?

Ich hatte schon immer tausend Geschichten im Kopf. Einer meiner ersten Erinnerungen ist, wie ich als Kind auf meiner Schaukel sitze, der Wind meine Haare zerzaust und ich einer Blumenfee zuhöre, die mir von der Rosenkönigin erzählt. Sobald ich lesen und schreiben konnte, habe ich meine Geschichten aufgeschrieben. Allerdings bin ich irgendwann mit Fünfzehn oder so in der realen Welt angekommen und da war für so einen Firlefanz kein Platz. Aber ich habe nie aufgehört, Geschichten zu erfinden. Ich habe sie nur nicht mehr aufgeschrieben, sondern einfach geistig erzählt. Die Kassierin im Supermarkt, der ältere Herr im Wartezimmer neben mir, der irre Autofahrer, der mir gerade den Vogel gezeigt hat … ich verpasse denen allen in Sekundenschnelle eine ganze Biografie. *Lach



Hast du beim Schreiben auch bestimmte Rituale? Orte, feste Zeiten oder irgendwas?

Ich sitze am liebsten am Esstisch bei uns zu Hause, im Café, draußen in der Wiese, am Strand, am Spielplatz – überall nur nicht am Schreibtisch. Ich liebe es, wenn der Fernseher nebenbei läuft oder die Leute im Café sich unterhalten. Ich habe keine festen Rituale und Orte, ich habe auch immer mehrere Geschichten gleichzeitig im Kopf und kann eigentlich immer schreiben. Außer ich hatte gerade mit jemanden oder wegen etwas Ärger. Dann kann ich weder schreiben noch sonst etwas, nicht einmal kochen – denn sogar das Essen ist dann ungenießbar.



Weißt Du noch, wovon Deine ersten Schreibversuche handelten?

Von Astronauten und Feen – genau in dieser Kombination – als Sechsjährige.



Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hat?

Meine Schreiborte sind nicht außergewöhnlich. Außergewöhnlich ist eher, dass ich immer geistig „schreibe“ – am merkwürdigsten war sicher, als ich mal drei Stunden im Krankenhaus warten musste und ich nichts zum Lesen mithatte. Ic habe ungefähr dreißig anderen Wartenden eine passende Krankengeschichte plus Lebensgeschichte, inklusive unehelicher Kinder, begangener Einbrüche, Seitensprünge, usw. angedichtet. Gott sei Dank konnten die Leute nicht meine Gedanken lesen.



Inwiefern hat sich Dein Leben verändert, seitdem du Autor/in bist?

Ich fühle mich einfach zufriedener und im Leben angekommen.



Könntest Du Dir auch vorstellen, mal in einem anderen Genre zu schreiben?

Und in welchem würde man Dich auf keinen Fall entdecken können?

Ich schreibe an meinem ersten Krimi – gemeinsam mit Neal Skye alleine an meinem ersten Thriller, an einer historischen Kurzgeschichtensammlung und plane eine Romantic-Fantasy-Serie. Und das nächste Kinderfantasy-Buch plane ich auch schon geistig. Ich schließe kein Genre aus, auch wenn Horror, Zombies und pure Erotik nicht mein Fall sind.



Hattest Du Einfluss auf das Cover?

Als Self-Publisher – ja! Ich hatte eine Illustratorin engagiert für die Bilder in den Büchern und habe daraus auf Create-Space die Cover gestaltet.



Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich möchte irgendwann vom Schreiben leben können. Ich glaube auch ganz fest daran und schreiben werde ich sicher mein Leben lang.



Was meinst Du, wie viel von Dir selbst steckt in Deinen Protagonisten?

In meinen Protagonisten steckt aufgeteilt auf alle, alles von mir, alles was ich bin und alles, was ich nicht bin und gerne wäre (und alles, was mich an anderen Personen fasziniert)



Was würdest Du tun, wenn Dich eine Deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?

Ich würde denjenigen/diejenige fragen, ob er/sie glücklich ist mit dem Leben, das ich ihm/ihr verpasst habe..



Was sind Deine Hobbys?

lesen, kochen, essen, reisen, fernsehen, fotografieren, faul sein, mit Freunden tratschen,…



Hast Du ein Lieblingstier?

Einhörner, Drachen, Katzen, Schmetterlinge, Eisbären, Hamster, Pinguine, ….



Wenn Du ein Tier sein könntest welches?

Hm …ich möchte eigentlich gar kein Tier sein



Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?

Lieblingsbücher? Zuviele, um sie hier aufzuzählen.

Lieblingsautoren? Jenk Saborowski, Stieg Larsson, Heike Rissel, Louise Bourbon, Neal Skye (der neue Bestseller-Autor, ich bin natürlich voreingenommen, er ist mein Schreibpartner), Nalini Singh, Richard Schwartz, Tolkien, Raymond Feist, Marion Zimmer-Bradley, Kerstin Rachfahl, Margit Auer, Sir Walter Scott, Alexandre Dumas, Marlies Lüer, Anja Berger, Trudi Canavan, Tess Gerritsen, Noah Fitz, Gabi Büttner, die Autoren des Perry Rhodan-Universums, Gene Roddenberry, … äh … ich glaube, das reicht für den Anfang



Was ist Dein Lieblingsessen?

Alles was mir gerade schmeckt von A wie Amarena-Kirscheis über S wie Sushi bis Z wie Zwetschkenfleck *Lach … Ich entdecke immer Neues.



Würdest Du uns Deine Werke vorstellen?

Sehr gerne – meine Kinderfantasy-Trilogie ist für Fünf- bis Neunjährige zuerst zum Vorlesen und dann zum Selberlesen. Ich möchte Kinder und Erwachsene verzaubern und den Blick auf das Wesentliche, auf die wahre Magie des Lebens lenken – auf Familie, Freundschaft, Zusammenhalt, Mitgefühl und Toleranz.

In meiner magischen Welt leben Wichtel, Elfen, Feen und sprechende Tiere. Verschiedene Lebewesen verfügen über unterschiedliche magische Fähigkeiten, aber es gib auch Lebewesen ohne magische Kräfte. Und Magie ist nicht gleichbedeutend damit, dass wild herumgezaubert wird (fast nicht) und Zwerge und Drachen gibt es in Floridor auch nicht – eigentlich.

Jeder Band kann übrigens unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden und ist in jeweils ca. zehnseitige Einzelkapitel gegliedert. Und ich muss noch warnen, keines der Bücher ist leicht zu lesen und auch nicht leicht vorzulesen. Es sind viele Lautmalereien enthalten, die Sätze sind lang und teilweise schwierig für Kinder.

„Maxl und die Zauberblume“ – Band 1




 „Franzl und der grüne Stern“ – Band 2



„Liesl und die Magie des reinen Herzens“ – Band 3





"Zauberwelt Floridor: Die Abenteuer von Maxl, Franzl und Liesl" als Sammelband    

                                                                                                   



Ich freue mich immer über Besuch auf meiner Facebook-Autorenseite, da findet ihr auch Leseproben und die Amazon-Links:

https://www.facebook.com/KatharineLosterFantasyimKinderbuch/

Puuuh – sorry, ich bin eine echte Plaudertasche …

DANKE und liebe Grüße an alle

*Küsschen und Drück

Interview mit Paul-Christian Mühfeld

 

Heute habe ich die Ehre, und dass meine ich wirklich ehrlich, euch das Interview von Paul-Christian Mühfeld einzustellen. Es ist etwas länger geworden was aber sehr wichtig war, da Paul eine Botschaft für uns alle hat. Bitte lest es euch durch. Danke Paul für das tolle Interview

 

M: Hallo, Schön dass Du uns ein Interview gibst

Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?

Ich heiße Paul-Christian Mühlfeld und bin mittlerweile 16 Jahre alt. Seit meiner Geburt lebe ich bei meinen Großeltern, hier im wunderschönen Chiemgau, die mir den Halt geben, den ich im täglichen Leben brauche, denn ich bin Asperger Autist. Sie gehen mit mir durch alle Höhen und Tiefen und auch ihnen habe ich es zu verdanken, dass ich mittlerweile ein ganz normaler junger Mann bin. Ich mag sie sehr gern.

 

Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?

Da man meinen Autismus erst im Alter von 14 Jahren entdeckt hat, habe ich einen langen und leidvollen Schulweg hinter mir. Irgendwann passte ich nicht mehr ins Regelschulsystem und wurde schulunfähig geschrieben. Eine alternative Beschulung gab es für mich nicht, jedenfalls bot man mir keine an. Nur der Hartnäckigkeit meiner Eltern habe ich es zu verdanken, dass ich seit Mai 2015 an der web. Individualschule in Bochum lerne. Hier werde ich über das Internet 1: 1 beschult und während man mir im Regelschulsystem nicht einmal mehr den Hauptschulabschluss zutraute, heißt meine Zielstellung mittlerweile Abitur. Mein Lehrer hat von Beginn an meine Kreativität erkannt. Eine Kreativität für die ich in den anderen Schulen belächelt wurde. Er mochte meine Geschichten und meine Bildbeschreibungen. Ihm war es nicht zu blumig, wie es die anderen Lehrer immer genannt haben. Er hat mich aufgefordert einmal größer zu denken, nicht bei den Geschichten hängen zu bleiben, sondern auch einmal ein Buch zu schreiben. Da hatte er meinen Ehrgeiz geweckt. Innerhalb kurzer Zeit schuf ich die Charaktere Tim, Lara und Florian. Und die Abenteuer, die diese drei Kinder erlebten, spiegelten sich in meiner „Bermuda Bande“ wieder. Meine Eltern veröffentlichten mein Buch über den BOD Verlag und finanzierten es selbst. Sie waren, genau wie ich, stolz auf mein Werk. Aber auch Frau Samel vom MASOU Verlag hat das Buch gelesen und mir angeboten, auch weitere Bücher zu veröffentlichen. Dass mich das gereizt hat, brauche ich wohl nicht zu betonen. Der MASOU-Verlag fing noch einmal mit Band 1 an und weitere Bände werden folgen. Ich bin froh, so eine Chance bekommen zu haben.

Dennoch ist und bleibt die Finanzierung meiner Beschulung ungeklärt, was immer noch ein Problem ist. Das zuständige Jugendamt will diese Kosten einfach nicht übernehmen. Jetzt findet bald das Klageverfahren statt und wir hoffen, dass dann dieses Problem geklärt ist.

 

Hast du beim Schreiben auch bestimmte Rituale? Orte, feste Zeiten oder irgendwas?

Bestimmte Rituale habe ich nicht. Meine Mutter behauptet allerdings, dass ich schreibe, wo ich gehe und stehe. Und tatsächlich liegen im ganzen Haus Stifte und Notizblöcke, damit ich jeden Einfall notieren und später verwenden kann. Eine Macke habe ich allerdings doch: Ich schreibe nie nur an einem Buch. Meist sprudeln in meinem Kopf so viele Ideen, dass ich die nicht in einem Buch unterbekomme, sondern meist zwei oder auch drei gleichzeitig schreibe. Je nach dem wo es besser läuft, geht es dann weiter. Und wenn ich die Idee für ein nächstes Buch habe, dann fange ich auch das an. Und dann habe ich noch einen Spleen, den man als Ritual bezeichnen kann, ich spreche nie, worüber ich schreibe, erst, wenn das Buch nahezu fertig ist.

 

Weißt Du noch, wovon Deine ersten Schreibversuche handelten?

Angefangen habe ich mit Gedichten. Gedichte, in denen ich versucht habe, meine Gefühle auszudrücken. Später, wenn die Sehnsucht nach Freunden groß war, habe ich mir immer wildfremde Menschen ausgesucht und die beschrieben. Die waren dann natürlich immer genau so, wie ich sie mir wünschen würde. Wahrscheinlich die Einzigen, mit denen ich als Freunde auch zurechtkommen würde. Gedichte schreibe ich auch jetzt noch ab und zu, traue mich aber noch nicht, mit denen an die Öffentlichkeit zu gehen.

 

Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hat?

Der bisher komischste Ort, war mit Abstand die Toilette unserer Schwimmhalle. Hier hatte ich ein sehr einprägsames Erlebnis. Eine Mutter stand mit ihrem ca. 10-jährigen Jungen an der Treppe des Schwimmbeckens und wollte ihn überreden reinzugehen. Jeder konnte sehen, dass der Junge Angst hat und freiwillig nicht ins Wasser gehen würde. Seine Haltung, sein Verhalten, seine Art, die Mutter anzuschauen, erinnert mich an mich selbst. Auch ich kann mit Druck nicht umgehen. Und diese Frau, die sich seine Mutter schimpfte, drängte ihn, demütigte und beleidigten ihn. Er sei zu feige, zu doof und unfähig zu schwimmen und ziemlich laut fragte sie immer wieder, warum gerade sie so ein feiges Kind hat. Man müsse sich ja für ihn schämen. Dem Jungen liefen die Tränen und er tat mir leid. Langsam bin ich auf ihn zu geschwommen und habe mich dann neben ihn gestellt. Ganz leise habe ich zu ihm gesagt: Ich weiß, du hast Angst. Angst vor dem Wasser, vor den Fliesen im Boden, vor den Fugen, die du nicht erkennst, vor den Abflüssen, selbst vor dem Licht im Wasser und vor dem Sprudel. Erstaunt hat der mich angeschaut und mir zugehört. Als ich ihm dann gesagt habe, dass ich diese Angst kenne und ich die auch habe, hat er mich angelächelt. Leise hat er mich dann gefragt, wieso ich es doch ins Wasser geschafft habe. Ich habe geantwortet, dass das Schwimmen und das Wasser mir diese Angst nehmen, weil es so befreit und so schön ist und weil ich Spaß habe. Auch, dass ich mich überwinden kann, macht Spaß. Ich habe ihm meine Hand gereicht und wir sind Schritt für Schritt gemeinsam ins Wasser gegangen. Und als die Mutter mit offenem Mund uns nachschaute, habe ich mich am allermeisten gefreut. Ob sie an dem Tag etwas verstanden hat, weiß ich nicht. Der Junge hat aber gelernt, dass man sich überwinden kann und dass auch ein Miteinander Spaß macht. Ich war wieder einmal dankbar, dass ich ohne diese Zwänge und ohne Druck aufwachsen durfte. Anschließend habe ich mich in der Toilette eingeschlossen und dieses Erlebnis sofort aufgeschrieben. Irgendwann wird man es in einem meiner Bücher wiederfinden.

 

Inwiefern hat sich Dein Leben verändert, seitdem du Autor/in bist?

Bei mir hat sich sehr viel verändert. Ich bin freier, sicherer und selbstbewusster geworden. Und durch das Schreiben konnte ich mich zum Teil auch therapieren. Viele meiner Traumata konnte ich verarbeiten, weil ich sie aufschreiben und noch einmal erleben konnte. In kleinen Schritten, die ich mir zutraute und die ich aushalten konnte. Ich lernte so, meine Diagnose anzunehmen und mich damit anzufreunden. Heute komme ich gut damit zurecht.

 

Könntest Du Dir auch vorstellen, mal in einem anderen Genre zu schreiben? Und in welchem würde man Dich auf keinen Fall entdecken können?

Außer einem Krimi könnte ich mir alles vorstellen und habe auch alles schon einmal versucht. Gerade beschäftige ich mich mit Magie, mit weißen und schwarzen Hexen und mit einer Liebesgeschichte, in der Hexenkunst eine Rolle spielt. Geschichte aus dem Reich der Fantasie gefallen mir auch gut. Krimis sind mir zu streng strukturiert, da muss man die Spannung so lange halten. Das traue ich mir nicht zu.

 

Hattest Du Einfluss auf das Cover?

Ja, großen Einfluss. Ich hatte Vorstellungen von meinen Helden und genauso haben die dann auch ausgesehen. Ihr Charakter sollte sich in ihrem Aussehen wiederspiegeln und das ist der Illustratorin sehr gut gelungen. Der erste Versuch musste nur ein klein wenig nachgebessert werden, aber das war schon Meckern auf höchstem Niveau. Eigentlich fand ich nur, dass der Hund Coffee meinem Peppo nicht ähnelt, aber muss er das denn?

 

Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich hoffe, dass ich weiter so kreativ bin, dass meine Ideen weiter so aus mir heraussprudeln und dass meine Bermuda Bande noch viele Bände bekommt. Die Helden sollen sich, genau wie ich, entwickeln, älter werden und die Qualität der Abenteuer eine ganz andere, als jetzt. Ich wünsche mir allerdings auch, dass ich eine Lanze für Asperger Autismus brechen kann, dass man sich mit diesem Gendeffekt in der Öffentlichkeit auseinandersetzt und begreift, dass wir Aspis nur anders fühlen und die Welt anders wahrnehmen, aber ansonsten ganz normale Menschen sind, die das Leben halt in ihrem eigenen Tempo bewältigen. Und ich wünsche mir, dass ich irgendwann einmal die Kraft habe, meine Bücher auch in Lesungen vorzustellen, denn ein gutes Buch muss auch verkauft werden. Nur wenn es vielen Leuten zugänglich wird, weiß man, ob man viele Leute erreichen kann. Und das möchte ich.

 

Was meinst Du, wie viel von Dir selbst steckt in Deinen Protagonisten?

In meine Protagonisten stecke ich zu 100 %. Sie erleben das, was ich erlebt habe oder gerne erleben würde. Ab dem dritten Band gibt es einen neuen Helden, den Antony. Dessen Geschichte ist die meine und gerade dieser Band hat mich emotional weitergebracht und mir geholfen meine Situation anzunehmen. Und die anderen Helden sind genauso, wie ich mir Freunde vorstelle, Freuende, mit denen ich gut zurechtkommen würde.

 

Was würdest Du tun, wenn Dich eine Deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?

Dass wäre dann für mich so, als wenn sich ein Traum erfüllt. Diese Helden haben Charaktere, die mir gefallen. Die sind ehrlich und direkt, die verstehen, sich auf andere einzustellen und nehmen den so, wie er ist. Bei denen muss man sich nicht verstellen und nicht anpassen. Käme so einer zu mir nach Hause. Dann käme ein Freund zu einem Freund. Und das wäre das Beste, was passieren könnte.

 

Was sind Deine Hobbys?

Neben dem Schreiben lese ich auch sehr gern. Dann liebe ich Lego und hier vor allem Lego Technik und Ninjago. Bin aber gern auch selbst kreativ und baue selbst nach von mir erdachten Bauanleitungen. Außerdem liebe ich meinen Hund Peppo und verbringe sehr viel Zeit mit ihm. Und zum Ärger meiner Mutter liebe ich auch meine WIIU, mein Nintendo und alles, was mit Minecraft zusammenhängt.

 

Hast Du ein Lieblingstier?

Ich liebe meinen Hund Peppo über alles, aber auch meine Therapiepferde und hier vor allem Ronja.

 

Wenn Du ein Tier sein könntest welches?

Ich glaube, dass ich am liebsten ein Pferd wäre. Die sind geduldig, verständnisvoll, nehmen Rücksicht und sind immer ruhig, nie aggressiv Wenn ich auf dem Pferd sitze spüre ich das Vertrauen und die Verbindung zwischen ihm und mir und ich kann nirgendwo so gut loslassen, wie beim Reiten.

 

Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?

Ich mag alles, was an ein Lexikon erinnert, aber auch Gregs Tagebücher. Und ich liebe die Bücher von Cornelia Funke und hier besonders Tintenblut.

 

Was ist Dein Lieblingsessen?

Da brauche ich nicht lange überlegen: Wiener Schnitzel mit Pommes und dann kommt gleich Pizza.

 

Würdest Du uns Deine Werke vorstellen?

Mein absolutes Baby ist die Bermuda Bande. Band 1- Verschollen in der Traumwelt ist bereits erschienen. Band 2-Schrecklich, schöne Ferien soll in diesem Jahr erscheinen und Band 3 und 4 sind auch schon fertig. Schauen wir mal, wann die veröffentlicht werden und ob.

Dann habe ich einen Ratgeber für Asperger Autisten beschrieben, der an meinem eigenen langen Weg von der Diagnose bis zur Anerkennung zeigt, welche Höhen und Tiefen die Wege durch den deutschen Behördendschungel man durchschreiten muss, wie schwierig es ist die passende Schule zu finden, aber auch, was man tun kann, um sich mit dieser Diagnose anzufreunden und wo man Hilfe und Unterstützung findet. Dieser Ratgeber soll auch bald veröffentlicht werden.

Mein neuestes Projekt heißt „nachts im LEGOland“. Hier konnte ich meine Liebe zum LEGOland und zu Ninjago miteinander verbinden. Nachts werden einige der Figuren im LEGOland lebendig und nicht allen gefällt, was dort den ganzen Tag passiert. Zum Glück holen sich diese Figuren Hilfe, Hilfe bei mir. Mal sehen, ob das Buch meinem Verlag gefällt.

Und da ich ja immer mehrere Büche auf einmal schreibe, sind auch schon Band 5 und 6 von der Bermuda Bande in Arbeit, genauso wie ein Buch über die Kraft der Magie. Über Glauben und Aberglauben. Aber das sind alles noch ungelegte Eier.

Ich hoffe, ich konnte Eure Fragen beantworten und habe mich sehr gefreut Euch Rede und Antwort stehen zu dürfen.

Euer Paul-Christian




Interview mit Michaela Feitsch





Hallo, Schön dass Du uns ein Interview gibst



Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?

Geschichten habe ich schon erzählt bevor ich einen Stift halten konnte. Anfangs habe ich sie auf Kassette aufgenommen und meine Familie damit zwangsbegklückt. Später, als ich endlich das Alphabet gelernt hatte, schrieb ich ständig. Es war wie eine Sucht. Und es entstanden in früher Jungend auch schon etliche Kurzgeschichten sowie halbfertige Romane. Mein Geduldsfaden war damals noch sehr kurz und ich hatte kaum Zeit eine Geschichte fertig zu schreiben, weil die nächste schon darauf wartete erzählt zu werden.

Doch dann erfand ich die Stundenwelt. Zirka Zwei Jahre lang brütete die Idee in meinem Kopf. Und dann habe ich sie niedergeschrieben. Das war der erste Roman dem ich ein Ende zugestanden habe, und ich wollte diese faszinierende Geschichte mit der Welt teilen. Also habe ich sie veröffentlicht.



Hast du beim Schreiben auch bestimmte Rituale? Orte, feste Zeiten oder irgendwas?

Zuerst gehe ich mit meinem Hund spazieren. Das ist mir wirklich wichtig, weil man beim Schreiben meist durchgehend auf seinen vier Buchstaben sitzt. Wenn wir zurück sind, mache ich mir einen Kaffee in meiner HeuteSchreibeIchTasse (Wer jetzt neugierig auf diese Tasse ist: Instagram #tasseeinesautors) und dann setze ich mich an meinen Schreibtisch. Ich habe mir extra ein eigenes Büro eingerichtet, das ich sehr liebe. Im Sommer arbeite ich aber auch gerne auf der Terrasse, wobei die Ohrenstöpsel nicht fehlen dürfen. Meine Fantasie braucht Stille um sich richtig entfalten zu können. Und wenn ich einmal in die Tasten tippe, ist alles andere um mich herum vergessen.



Schreibst du Hauptberuflich?

Ja, ich bin selbständige Autorin, Texterin und Grafikerin. Ich arbeite von zuhause aus, wann ich will und wo ich möchte. Ich bin damit wirklich sehr glücklich. Einen normalen Berufsalltag kann ich mir ehrlich gesagt gar nicht mehr vorstellen. Es ist großartig, wenn ich mich mitten in der Nacht an meinen Schreibtisch setzen kann, weil ich jetzt gerade einen Impuls zum Arbeiten spüre. Ich schreibe fast jeden Tag und mache auch vieles selbst.



Hattest Du Einfluss auf das Cover?

Wie gesagt, ich bin Grafikerin und habe das Cover von Grund auf selbst gestaltet. Die Zahnräder symbolisieren die Mechanik der Stundenwelt, die Abbildung der Stadt soll den Bezug zur Urbanität der Welt herstellen. Es gibt auf dem Cover einiges zu entdecken und ich persönlich finde es immer wieder spannend, Cover meiner Lieblingsbücher zu erforschen. Dieses Erlebnis wollte ich meinen Lesern auch schenken.



Welche Leser möchtest du mit deinen Romanen erreichen?

Die Stundenwelt-Reihe zählt zu dem Genre Soft Science Fantasy. Das ist eine Kombination aus Soft Science-Fiction und Low Fantasy. Ich selbst lese gerne Romane aus des phantastischen Realismus und daran wollte ich anknüpfen. Meine Romane sind ideal für Fantasy-Neulinge geeignet und für Leser, die fantastische Elemente mögen. Ich verzichte bewusst auf detailreichen Weltenbau, sowie eine zu genaue Beschreibung der Welt und überlasse das gerne der Fantasie des Lesers.



Was macht deinen Schreibstil aus?

Meine Geschichten leben eindeutig von den Charakteren und spritzigen Dialogen. Beschreibungen von Personen und Gebäuden setze ich bewusst dezent ein. Jeder Leser erschafft ein Bild in seinem Kopf und das möchte ich ihm nicht zerstören. Ich dränge ihm ungern meine Fantasie auf wenn er stattdessen seine eigenen entfalten kann.



Was meinst Du, wie viel von Dir selbst steckt in Deinen Protagonisten?

Ich glaube, dass jeder Mensch aus unzähligen Facetten besteht und sich in jedem meiner Protagonisten auch zumindest eine davon manifestiert. Anders darf es auch gar nicht sein. Meine Figuren sind für mich real, ich höre sie sprechen während ich schreibe und sie sagen mir auch, wenn ihnen die Entwicklung der Geschichte nicht gefällt bzw. wie sie es lieber machen würden. Manchmal sind sie ganz schön frech und werfen sogar meinen kompletten Plot um.



Welche deiner Romanfiguren würdest du gerne persönlich kennenlernen?

Persönlich kenne ich sie alle, auch die Nebenfiguren. Mir ist es ganz wichtig, sie alle komplett zu erschaffen damit sie authentisch wirken.



Welchem Charakter würdest du gerne mal im echten Leben begegnen? Was würdest Du tun, wenn Dich einer deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?

Also wenn du mich so fragst, dann wäre das Dagget. Ich würde ihm einen großen Berg Zimtschnecken backen. Die liebt er besonders. Und wenn er dann bei mir in der Küche steht und sich eine nach der anderen in den Mund stopft, (er wird sich nicht gern setzen, er ist viel zu quirlig), dann frage ich ihn über Zeitreisen aus. Nein, noch besser! Er soll mich einfach auf seine Reisen mitnehmen.



Würdest Du uns Deine Werke vorstellen?

Aktuell arbeite ich an der siebenteiligen Stundenwelt-Reihe. Der erste Band „Die Stundenwelt – Cheyenne“ ist momentan um 99ct in allen E-Book Stores erhältlich. Eine Kurzgeschichte, die unabhängig von der Reihe gelesen werden kann, ist kostenlos im Handel. Der zweite Teil der Stundenwelt erscheint voraussichtlich Mitte Mai.

Die Stundenwelt-Cheyenne: Cheyenne hat es geschafft! Sie ist weg von den ewig besorgten Eltern, raus aus den beklemmenden Krankenhauszimmern und mitten in einer lebensfrohen WG mit Elise gelandet. Doch die Freude währt nur kurz.

Jede Nacht quälen sie seltsame Träume. Vor einem Jahr wurde ihr ein fremdes Herz implantiert, seitdem erscheint ihr im Schlaf das Gesicht eines mysteriösen Jungen. Bald lässt er sie auch tagsüber nicht mehr los, zieht sie immer tiefer in seine fremde Welt.

Cheyenne droht, sich selbst zu verlieren und fragt sich immer öfter: Sind die Visionen Nachrichten aus einer anderen Welt? Ist der Junge der Spender ihres neuen Lebens?

Sie spürt, dass ihr Schicksal eng mit der Lösung des Rätsels verflochten ist. Um Antworten zu finden und die Kontrolle über ihr Leben zurückzuerobern, engagiert sie einen bizarren Privatdetektiv, der mit ihr die Spuren ihrer Träume aufnimmt.

Mit jedem Schritt dringt Cheyenne tiefer in eine magische Welt, wo sie auf Zeitagenten, Piraten und längst vergessene Völker trifft.

Ihr Leben ist in großer Gefahr. Zu spät begreift sie, dass die Zeit aus den Fugen geraten ist - in der Stundenwelt.



Geschichten aus der Stundenwelt – Elise: Elise ist eine richtige Powerfrau! Sie hat Erfolg im Beruf und ihre Kollegen vergöttern sie. In ihrer Freizeit arbeitet sie ehrenamtlich im Wahlkampfteam mit. Abends feiert sie aufregende Partys. Und auch ihr neues Auto ist der reinste Traum. Ihr Leben könnte nicht besser sein.

Doch dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ihr Leben aus den Fugen geraten lässt. Auf einer Party lernt sie einen Mann kennen, der ihre Weltanschauung völlig auf den Kopf stellt ...

Begleite Elise auf ihrer Reise durch die Stundenwelt. Erfahre, wie sie ihrer Freundin Cheyenne zum ersten Mal begegnete, und erlebe, was vor dem ersten Band der Stundenweltreihe geschehen ist.

Die Serie "Geschichten aus der Stundenwelt" umfasst eine Sammlung von Kurzgeschichten, die sich parallel zum Geschehen in den Stundenwelt-Romanen abspielen, und kann unabhängig von diesen gelesen werden.

"Geschichten aus der Stundenwelt - Elise" beinhaltet das erste Kapitel aus dem Roman "Die Stundenwelt - Cheyenne"

Was ist die Stundenwelt? Die Stundenwelt - Cheyenne ist der erste Band einer siebenteiligen Romanrheihe (Genre: Low Fantasy / Soft Science Fiction).

Jeder Band erzählt die Geschichte eines Bewohners der Stundenwelt, die durch sieben Epochen hindurch versuchen, ihre Welt vor dem sicheren Ende zu bewahren: Denn das Handeln jedes einzelnen Individuums der Stundenwelt beeinflusst ihre Entwicklung und den Fortbestand ihrer Welt.

Wer gerne mehr Infos über mich und meine Werke hätte, besucht mich einfach auf meiner Autorenseite:

Facebook: https://www.facebook.com/StundenweltGeschichten/

Instagram: https://www.instagram.com/michaelafeitsch/




Und jetzt 10 Fragen, 10 spontane Antworten:



Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?

Gute Frage. Ich schreibe eigentlich überall. Auch in der U-Bahn... keine Ahnung ob das verrückt ist. Am schönsten war es direkt an der Donau, dafür hatte ich mir sogar extra einen Klappsessel besorgt.



Inwiefern hat sich Dein Leben verändert, seitdem du Autor/in bist?

Das Leben ist öffentlicher geworden. Ich dachte immer ein Autor bleibt für sich, aber genau das Gegenteil ist der Fall.



Könntest Du Dir auch vorstellen, mal in einem anderen Genre zu schreiben? Und in welchem würde man Dich auf keinen Fall entdecken können?

Fantastische Literatur ist meine Leidenschaft. Und in Wahrheit verschwimmen die Genres untereinander sowieso. Also ja, ich kann es mir vorstellen. Aber erotische Romane könnte ich wohl nicht schreiben.



Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich wünsche mir, dass die Stundenwelt-Reihe sich entwickelt und wir noch viele spannende Abenteuer in dieser fremden Welt erleben dürfen. Mein Stil wächst mit jedem Buch, das ich schreibe. Und ich wünsche mir, dass die Leser gerne daran teilhaben und gemeinsam mit mir und der Geschichte wachsen.



Wenn du deinen ersten Roman nochmal schreiben könntest, würdest du etwas daran ändern?

Nein. Ich würde vielleicht einige Sätze umstellen oder kürzen, aber der Stil eines Autors entwickelt sich ständig weiter. Wenn, müsste ich es komplett neu schreiben und gerade das macht doch auch den Charme beim Lesen aus. Der Leser sieht wie sich der Autor entfaltet und weiterentwickelt.



Was sind Deine Hobbys?

Häkeln und dabei Doctor WHO schauen, Blumen pflanzen (am liebsten im Garten), Laufen (Sport den man direkt vor der eigenen Türe machen kann ist Gold wert), vor mich hin fantasieren (das ist Hobby und Beruf gleichzeitig)



Hast Du ein Lieblingstier?

Der Basilisk von Wien. Ein Fabelwesen einer österreichischen Sage aus dem 13. Jahrhundert , das mich als Kind sehr fasziniert hat.



Wenn Du ein Tier sein könntest welches?

Ein Drache. Nicht real aber doch in den Köpfen der Menschen existent, mystisch, geheimnisvoll, edel und gefährlich zugleich.

Und wenn nur reale Tiere gelten, dann eine Katze bitte.



Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?

Natürlich. Mehrere. Aber um die Antwort kurz zu halten hier meine Top3: Das Bildnis des Dorian Gray (Oscar Wilde), 1984 (George Orwell), Fight Club (Chuck Palahniuk), Die Tod-Reihe der Scheibenwelt Romane (Terry Pratchett), Blind (Joe Hill), fast alles von Dean Koontz und Stephen King ... okay, das waren jetzt doch ein paar mehr...



Was ist Dein Lieblingsessen?

Ich lebe vegan. Fast alles was vegan ist, schmeckt 




Interview mit Daniela Felbermayr

M: Hallo, Schön dass Du uns ein Interview gibst 

M. Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?

D: Mein Name ist Daniela Felbermayr und ich komme aus Oberösterreich. Ich bin 1980 geboren und lebe gemeinsam mit meinem Lebensgefährten und einer ganzen Horde Tiere in einem hübschen kleinen Vorort von Linz.

 

M: Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?

D: Geschrieben habe ich immer schon. Meine Mutter hat noch ein Bilderbuch von mir daheim, das ich als siebenjährige gezeichnet habe. Das Schreiben zieht sich irgendwie wie ein roter Faden durch mein Leben, es hat mich immer schon begleitet. Habe ich zunächst nur für mich kleinere Geschichten geschrieben, sind die mit der Zeit immer länger und umfangreicher geworden. Meinen ersten Roman habe ich 2010 fertiggestellt. Das war damals „Home at Heart“.

M: Da hat die Mama quasi ein Erstlingswerk von Dir 😊

 

M: Hast du beim Schreiben auch bestimmte Rituale? Orte, feste Zeiten oder irgendwas?

D: Nein, überhaupt nicht. Ich schreibe, wann immer ich Lust dazu habe. Das kann manchmal in meiner Mittagspause sein, manchmal spät in der Nacht. Meistens schreibe ich jedoch an den Wochenenden Nachmittags oder abends, in bester Gesellschaft meiner Katzen 

 

M: Weißt Du noch, wovon Deine ersten Schreibversuche handelten?

D: Ja, meine ersten Schreibversuche handelten von mir und meinen besten Freunden. Ich war damals sieben Jahre alt und habe ein Bilderbuch mit den Abenteuern gezeichnet, die ich gerne mit den beiden erlebt hätte  Meine weiteren „richtigen“ Schreibversuche waren Fanfictions. Ich war damals ein Teenager und unsterblich in Mark Owen von Take That verknallt (kennt den überhaupt noch irgendjemand)? Auf alle Fälle habe ich ganze Notizbücher vollgeschrieben mit Teenie Romanzen, wie Mark und ich uns begegnen und ein Paar werden   

M: Ja ich kenne Mark Owen und Take That auch noch

 

M: Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hat?

D: Die Weide meiner drei Pferde. Im Hochsommer am Handy. Aber ich hatte da die Idee zu einem meiner kommenden Romane und ich MUSSTE unbedingt sofort anfangen. Alles in allem war es ziemlich nett. Die Pferde haben in der Abendsonne gegrast, ich hab ihnen zugesehen und geschrieben. Das Handy hätte ich sehr gern gegen ein Notebook eingetauscht in jenem Moment, aber sonst wars klasse 

M: Eine Pferdeweide hatten wir bisher als Schreibort auch noch nicht.

 

M: Inwiefern hat sich Dein Leben verändert, seitdem du Autor/in bist?

D: Total. Ich hatte ganz ehrlich nicht damit gerechnet, dass überhaupt irgendjemand lesen will, was ich schreibe, als ich vor mittlerweile vier Jahren meinen ersten veröffentlich baren Roman hochgeladen habe. Ich muss dazu sagen, dass ich dieses Buch – es war übrigens „Bis wir uns wiedersehen“ in dem Moment vergessen habe, als er online ging. Als dann die erste Abrechnung ins Haus flatterte und ich  bemerkte, dass es tatsächlich Leser gibt, denen meine Bücher gefallen, war ich echt geplättet. Mittlerweile hat sich in Sachen „schreiben“ viel getan. Es ist zu einem vollwertigen zweiten Job geworden und manchmal ist es schon anstrengend, meinen „Brotjob“, meine Pferde und das Schreiben unter einen Hut zu bekommen. Ich hätte sogar einmal versucht, das Schreiben etwas zurückzufahren, doch das funktioniert nicht. In meinem Kopf dreht sich eigentlich ständig alles um neue Protagonisten, Geschichten und Plots. Irre eigentlich, oder? 

M: Wie kann man vergessen ein Buch veröffentlicht zu haben?

 

M: Könntest Du Dir auch vorstellen, mal in einem anderen Genre zu schreiben? Und in welchem würde man Dich auf keinen Fall entdecken können?

D: Ja, das kann ich mir sogar sehr gut. Ich schreibe im Moment an einem Horrorroman, bin da eigentlich auch schon ziemlich weit. Da ich selbst dieses Genre sehr gerne lese, wollte ich unbedingt auch einmal in diese Richtung schreiben. Mal sehen, was draus wird.

 

M: Hattest Du Einfluss auf das Cover?

D: Ja, auf jedes einzelne. Meine Coverdesignerin und ich arbeiten recht eng zusammen, wenns um die Cover geht und sie schafft es immer perfekt, die Ideen, die ich im Kopf habe, aber nicht formulieren kann, zu Bildern werden zu lassen

 

M: Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

D: Ich würde mir wünschen, dass meine Bücher meine Leser weiterhin erfreuen und ich vielleicht noch einige hinzugewinnen kann. Es ist einfach großartig, sein Hobby so ausleben zu können wie ich im Bezug aufs Schreiben. Dass meine Leser mir das ermöglichen, dafür bin ich sehr dankbar.

 

M: Was meinst Du, wie viel von Dir selbst steckt in Deinen Protagonisten?

D: Jeder, der mich kennt und dann eines meiner Bücher liest, kommt sofort dahinter, dass in jeder meiner Protagonistinnen eine ordentliche Portion Dany steckt. Sie handeln, denken und fühlen so wie ich und sind sozusagen alles kleine „Mini-Me’s“.

 

M: Was würdest Du tun, wenn Dich eine Deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?

D: Die männlichen oder die weiblichen? Puh .. Mit Jack Richmond aus „Bride on Time“ würde ich wohl einen Ausritt machen, mit Mark Turner aus „Ein Mistkerl zum Verlieben“  hätte ich mich vermutlich in den Haaren und Mark Spelling aus „Love on Stage“ habe ich sogar schon mal persönlich getroffen. Ich bin ein absoluter Musical-Fan und steh total auf Mark Seibert, der im Augenblick in zahlreichen großen Produktionen die Hauptrolle inne hat. Er hat mich zu der Figur Mark Spelling inspiriert. Als ich ihn in dem Stück „Mozart“ gesehen habe. Es gab da einen Augenblick, wo er am Ende der Vorstellung auf der Bühne stand und so richtig süffisant grinste. Das war der Moment, in dem ich den abgehobene Musicalstar Mark Spelling erdacht habe. Der „richtige“ Mark ist allerding überhaupt nicht hochnäsig und abgehoben sondern ein ganz Lieber … der meine Knie ziemlich weich werden und meinen Bauch kribbeln lässt, wenn ich in seiner Nähe bin… 

 

M: Was sind Deine Hobbys?

D: Neben dem Schreiben ist meine zweite, große Leidenschaft das Dressurreiten. Ich besitze drei eigene Pferde, eines davon, meinen Wallach „Optimus Prime GH“ läuft aktiv im Dressursport. Das Besondere an Optimus ist, dass er eigentlich kein Dressurpferd hätte werden sollen. Als ich ihn 2013 über das Internet entdeckte, war er drei Jahre alt, als Schlachtpferd in Spanien deklariert und wartete auf den Transport in den Schlachthof. Er war damals mit einem Seil um den Hals auf einem Feld angebunden und nur mehr Haut und Knochen. Ich habe mich sofort in diesen armen Kerl verliebt und ihn zu mir geholt, dass er jemals im Sport läuft, war nicht geplant. Heute ist er ein absolutes Muskelpaket, ein Mega-Charmeur und er misst sich erfolgreich auf Turnieren mit Pferden, die eine ganz andere Kinderstube hatten, als er damals.

M: Vielleicht zeigt Optimus dir dadurch wie dankbar er ist das du ihn gerettet hast.

 

M: Hast Du ein Lieblingstier?

D: Ich mag eigentlich alle Tiere, wenn ich aber wählen müsste – Pferde, Katzen, Hunde …

 

M: Wenn Du ein Tier sein könntest welches?

D: Meine Katze Electra. Die lebt meinen Traum. Schläft den lieben langen Tag, spielt, futtert, hat ihre beiden Kater-Kollegen fest im Griff und bei ihr sieht es echt herzallerliebst aus, dass sie pummelig ist 

 

M: Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?

D: Ich habe mir bei dieser Frage eigentlich bislang immer sehr schwer getan, weil es nicht gerade einfach ist, aus der Masse auszuwählen. Vor einigen Wochen aber habe ich ein Buch namens „Sie weiß von dir“ von Sarah Pinborough als Hörbuch gehört. Das Buch war großartig und spannend von der ersten bis zur letzten Sekunde. Das Ende hat mich so geflasht, dass ich – ich war da gerade mit dem Auto unterwegs – anhalten und es sacken lassen musste. Dieses Buch erzählt eine Geschichte, die sich am Ende noch einmal so extrem umdreht, dass es einem die Sprache verschlägt. Ich kann es wirklich jedem empfehlen. Es ist der pure Hammer!

 

M: Was ist Dein Lieblingsessen?

D: Ich mag alles was ungesund ich. Pizza, Burger, Süßkram. Im Augenblick hab ich grad eine ganz heftige Leidenschaft für die Bueno-Riegel von Kinder. Da könnt ich mich in eine Badewanne voll hineinlegen 

M: Sehr sympathisch, endlich mal jemand der zugibt ungesund zu essen 😉

 

M: Würdest Du uns Deine Werke vorstellen?

D: Sehr gerne – da das schon eine ganze Menge sind, schaut doch einfach auf meiner Webseite www.pink-powderpuff-books.com vorbei, dort findet ihr Infos zu jedem einzelnen Buch. Auf meiner Facebookseite „Pink Powderpuff Books by Daniela Felbermayr“ gibt’s übrigens immer neue Infos zu meinen aktuellen Romanen, Gewinnspiele und vieles mehr!


Das neueste Buchbaby von Daniela Felbermayr:





 Interview mit Lara Kalenborn




M: Hallo, Schön dass Du uns ein Interview gibst 

L: Hallo, sehr gerne



M: Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?

L: Mein Name ist Lara, noch bin ich 29 Jahre alt, habe eine kleine Tochter, wohne in Essen, habe Germanistik an der RUB studiert und schreibe Bücher in den Bereichen Fantasy Liebesromane Pferderomane



M: Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?

L: Geschichten habe ich mir eigentlich schon sehr früh ausgedacht. Zusammen mit einer Freundin nur ganz spielerisch, später in Kurzgeschichtenform zu ernsteren Themen wie Krankheit, Vergänglichkeit, Vermächtnis. Mein erster Roman, ein Jugendbuch über die junge Hexe Xamira, habe ich dann mit 15 Jahren geschrieben. Ich habe die Geschichte auf Collegeblöcken und in Heften verfasst und nachdem ich dann alles abgetippt hatte, habe ich es einfach an Verlage geschickt. Beim Elfen-Verlag hatte ich dann tatsächlich Glück … 😊

M: Na das nenne ich mal wirklich Glück 😉



M: Hast du beim Schreiben auch bestimmte Rituale? Orte, feste Zeiten oder irgendwas?

L: Zur Zeit kann ich nur schreiben, wenn meine Tochter Mittagsschlaf macht oder abends in Schlummerlanden ist. Das bedeutet, dass ich momentan sehr geregelte Abendschreiberin bin. Das macht mir aber wenig aus – als Nachteule bin ich da bis spät noch recht fit, auch wenn mittlerweile der eine oder andere Kaffee und Grüne Tee dem Kopf und den Händen auf der Tastatur neuen Antrieb geben muss.

M: Das kann ich mir vorstellen, dass es mit einem kleinen Kind schwer ist Zeit zum Schreiben zu finden.



M: Schreibst du Hauptberuflich?

L: Noch nicht. Das steht aber wirklich und wahrhaftig ab Mitte diesen Jahres an. ICH KANN ES KAUM ERWARTEN!

M: Super da drücke ich dir jetzt schon die Daumen.



M: Hattest Du Einfluss auf das Cover?

L: Ja, das ist der Segen des Selfpublishings. Bei meinen Liebesromanen habe ich mich richtig ausgetobt und alles nach meinen Lieblingsfarben und -formen gestaltet. Wenn ich die Matt-Druck-Print-Ausgaben nun in den Händen halte geht mir richtig das Herz auf.



M: Welche Leser möchtest du mit deinen Romanen erreichen?

L: Die gerne die Augen schließen und träumen.

Die gerne lachen.

Die in der Liebe die größte Macht unserer Welt erkennen.

Die sich von Lust und Leidenschaft mitreißen lassen.

Die mit anderen Menschen mitfiebern.

M: Also mich 😉



M: Was macht deinen Schreibstil aus?

L: Tempo. Fokus auf das Wesentliche, aber mit Liebe zum Detail. Und Nähe zu Heldin und Held.



M: Was meinst Du, wie viel von Dir selbst steckt in Deinen Protagonisten?

L: Anfangs sehr viel. Dann werden die Figuren eigensinnig und entfernen sich von mir. Machen ihr eigenes Ding. Je näher ich sie also kennen lerne, desto weniger von mir bleibt übrig.

M: Das ist ja interessant.



M: Welche deiner Romanfiguren würdest du gerne persönlich kennenlernen?

L: Lenan. Er ist der Heiler aus meinen Amazonenbüchern. Ich würde gerne in seiner intensiven, warmen, starken Art schwelgen und ihn fragen, was er über das heutige Leben denkt.



M: Was würdest Du tun, wenn Dich einer deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?

L: Ein Beweisfoto machen. Dann würde ich ihn fragen, was er als erstes in der wahren Welt erleben will.



M: Und jetzt 10 Fragen, 10 spontane Antworten:

M: Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?

L: In einem Reisebus auf dem Weg nach Sachsen.

M: ok. Einen Reisebus hatten wir bisher auch noch nicht 😊



M: Inwiefern hat sich Dein Leben verändert, seitdem du Autor/in bist?

L: Ich versuche, Schicksalswendungen des Lebens zu verstehen, um eine Geschichte daraus zu weben. Ich kann keinen Film, keine Serie schauen, ohne zu überlegen, wie ich weiter erzählen würde. Und ich bemerke viel zu oft, dass ich nichts zu schreiben dabei habe.

M: Oje, nicht zum Schreiben dabei haben stelle ich mir bei einem Autor sehr schwer vor.



M: Könntest Du Dir auch vorstellen, mal in einem anderen Genre zu schreiben? Und in welchem?

L: Ich habe sogar vor, meine Geschichten noch in vielen verschiedenen Genre stattfinden zu lassen. Zum Beispiel arbeite ich seit längerem an der Umsetzung eines frühen Teils unserer Familiengeschichte: Das Buch würde während des ersten Weltkrieges spielen.



M: Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

L: Ich würde mir wünschen, tief und unwiderruflich in die Buchwelt eintauchen zu können: Nur noch Wörter atmen, Geschichten schmecken, Heldenschicksale spüren. Aber dafür ist ein Sprung nötig, für den ich mich gerade bereit mache.



M: Wenn du deinen ersten Roman nochmal schreiben könntest, würdest du etwas daran ändern?

L: Vermutlich alles. Ich bin sehr hart zu älteren Texten. Die Neuauflage von „Xamira“ ist für 2018 geplant – 15 Jahre würden dann zwischen erstem Schreiben und Wiederveröffentlichung liegen.



M: Was sind Deine Hobbys?

L: Schreiben (hoffentlich bleibt das so 😉), Design, kontemporäre kreative Arbeiten jeglicher Art.



M: Hast Du ein Lieblingstier?

L: Pferde, Hunde, Eulen, Kolibris, Schildkröten.



M: Wenn Du ein Tier sein könntest, welches?

L: Eine Eule.

M: Warum denn eine Eule?



M: Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?

L: Astrid Lindgren – „Ronja Räubertochter“ für immer.

Und aktuell Nalini Singh und all ihre Werke.



M: Was ist Dein Lieblingsessen?

L: Döppeskuchen.

M: Was bitte ist ein Döppeskuchen?



M: Würdest Du uns Deine Werke vorstellen?

L: Gerne



„Feenfuchs und Feuerkuss“

Luisas Welt steht Kopf. Aufgrund ihrer schlechten Schulnoten droht ihr Pferd Ophelia verkauft zu werden. Nachhilfe soll Luisa ausgerechnet von Sam bekommen, dem geheimnisvollen Neuen aus England. Die Katastrophe ist perfekt, denn Sam scheint der Junge zu sein, der Luisas Herz in Flammen stecken kann. Als dann auch noch Jonathan, ein ebenso talentierter wie gutaussehender Springreiter, um ihre Zuneigung kämpft, steckt Luisa bald mitten im Gefühlschaos und muss sich entscheiden, was sie wirklich will.




„Emilias Gift“

Im düsteren Untergrund der verfallenden Ruhrgebietsstädte führen die Amazonen und Skythen einen von der Menschheit unbemerkten Krieg. Schließlich gelingt es den Amazonen, die Toxikologin Emilia zu entführen. Sollten die Kriegerinnen es schaffen, sie zur Amazone zu wandeln, könnte dies den langersehnten Sieg über die Skythen bedeuten. Denn Emilia ist, ohne es zu wissen, für beide Fronten von größter Bedeutung. Währenddessen kämpft die Amazone Fabel gegen ihre eigenen Dämonen, sie glaubt nicht mehr an die Liebe und hat die Hoffnung auf ein glückliches Leben aufgegeben. Doch als sie ihr nächstes Opfer, den Mediziner Tom, entführt, spürt sie, dass der junge Wissenschaftler ihr gebrochenes Herz retten könnte. Und dann ist da diese frisch gewandelte Amazone, die mit kurzgeschorenem Haar und Augen so dunkel wie ein Abgrund Fabels Leben eine neue Richtung weist.




„Ein Macho als Muse“

Die Lektorin Caleigh Winter hätte niemals gedacht, dass ihre Chefin sie tatsächlich dazu zwingen würde, an diesem verrückten Intensiv-Kreativ-Workshop teilzunehmen, nur, weil sie seit einigen Monaten in einer klitzekleinen Schaffenskrise steckt. Aber dann findet sie sich mitten im Pfälzer Wald auf einem Survival-Trip wieder, der sie Stück für Stück an den Rand des Wahnsinns treibt. Doch weder die schamanischen Reinigungsrituale noch die gerösteten Maden sind das Schlimmste an diesem Ort ohne Telefonnetz oder Internetzugang. Es ist ihr attraktiver Team-Partner Noah, der ihr das Wochenende wirklich zur Hölle macht. Als Caleigh ihm zu allem Unglück einen Kuss schuldig wird, wünscht sie sich nichts mehr, als zu fliehen, aber Noahs Anziehungskraft auf sie hat bereits weitreichende Folgen.




„Paula und der Mann aus Stein“

Die Illustratorin Paula lebt mit ihrem Sohn Jo-nathan in dem winzigen Dorf Seligheim in der Südpfalz und hat sich daran gewöhnt, dass schlecht über sie gesprochen wird, weil ihr Mann sie sitzen ließ und sie gerne barfuß Geige spielt. Doch als auf dem Nachbargrundstück das Steinmetzgeschäft neu eröffnet wird und Paula an dem jungen, wie aus Granit gemeißelten Handwerker Kalle Gefallen findet, stört es sie plötzlich, dass die Zicken-Riege des Dorfes sie auf dem Kieker hat. Besonders als auch Jonathan beginnt, den kräftigen Steinmetz in sein Herz zu schließen, muss Paula etwas gegen das Gerede tun. Kaum hat sie sich jedoch gegen die Läster-Schwestern zur Wehr gesetzt, kündigt sich schon die nächste Schwierigkeit an, die ihre zarte Bindung zu Kalle auf die Probe stellt.




L: Ich erzähle gerne noch mehr zu meinen Büchern



M: Vielen Dank für das schöne Interview!