Dienstag, 17. Oktober 2017

Rezension zu Kein gewöhnlicher Mord von Anna Mattheo

Meine Rezension zu dem Brand neusten Werk von Anna Mattheo.
Herzlichen Dank für die Bereitstellung.
Das ist der dritte Teil aus der REIHENFOLGE von Horst Rabe,
Und seinem Team.
Ermittler bei der Soko Mord.
Diese Geschichte ist spannend im Aufbau, bezieht das Privat Leben der Ermittler mit ein und spiegelt wie Beruf, Berufung oft zur Belastung wird.
Ein Spagat zwischen Job und privater Alltag.
Das ist in dieser Geschichte hervorragend ausgearbeitet und zeigt deutlich die Belastung beider Seiten und ihre Entwicklung!
Das Thema "Mord" ist Aktuell und sehr mutig. Dark Rooms, Internet Vernetzung und Missbrauch von Schutzbefohlenen zeigen Ihre Spätfolgen.
Die Geschichte ist unblutig und dennoch verlangt sie dem Leser Einiges ab.
Respekt für den Mut und dem Charakter von Horst Rabe und seinem Team.
Absolute Empfehlung von mir.

*****
Horst Rabe ermittelt und dieser Fall ist: Aktueller geht nimmer!
am 31. August 2017
Format: Kindle Edition

Der dritte Teil des Ermittlerteams aus Österreich hat mich unfassbar emotional getroffen, ist es Aktuell, Abscheulich und so weit verbreitet wie eine ernst zu nehmende Epidemie! Eine Familie und ihre Freunde, eine Schule, Lehrer, Schutzbefohlene und ihr Schicksal werden hier in dieser Geschichte verknüpft.
Darknet Plattformen sind ein Thema, psychologischer Tiefgang, und eine realistische Geschichte die jeder Leser aus der Presse kennt wird hier zu einem Fall. Horst Rabe ist ein merkwürdiger Typ, in seinem privaten Umfeld erlebt er selbst wie stark sein Beruf, zur Berufung und zur Belastung wird.
Meinen Respekt an diesem Job der Ermittler und an die Autorin, diese Tabu Themen in so einer deutlichen Sprache umzusetzen.
Ich bin völlig in der Spannung des Buches versunken und bleibe Fan dieser Reihe.

Rezension zu Ein Sandkorn voll Liebe: Liebesroman (Ciao 1) von Lisa Diletta

Meine Rezension zu dem neusten Werk von Lisa Diletta
Das Cover und der Titel haben mich neugierig gemacht.
Herzlichen Dank für die Bereitstellung Liesl Lackner
Eine Geschichte die den Leser nach Italien mit nimmt,
Sonne, Strand, Urlaub... eine Leichtigkeit in der Handlung und sehr humorvolle Dialoge erhöhen das Lesegefühl.
Doch der Tiefgang ist mit im Gepäck, Hanna erlebt:
Liebe auf den ersten Blick!
Was nun? Verheiratet mit dem Ehealltag, den Mutter Pflichten und der Einsamkeit zu zweit ....
Absolute gelungene Geschichte, mutig, spannend, erotisch und ohne Kitsch.

****
Hanna und das Zweite Glück
am 29. August 2017
Format: Kindle Edition

Was passiert, wenn eine Ehefrau und Mutter, Mitte 40 sich im Urlaub verliebt?
Italien, ein Blick, Liebe neu? Was das, geht das, passiert das wirklich?
Wenn eine Ehe nur eine Form des Zusammen Lebens darstellt, und der Frust und der Hunger nach Liebe, Leidenschaft und seelischer Freiheit in der Frau explodiert.... was wird dann?
In dieser Geschichte, in Italien, und mit herrlicher Kulisse werdet ihr die Antwort lesen
Erotisch, humorvoll und lebensnah.... gute Unterhaltung.

Rezension zu Skrupellos 2 Baby Farm von Nicole Le

Meine Rezension zu dem zweiten Teil von Skrupellos.
Nicole Le, Dankeschön für die Bereitstellung.
Es ist grausam, brutal und mir wurde in der Tat übel beim Lesen.
Unfassbare, unmenschliche Grausamkeiten in dieser Story die
Meinen Respekt hat, für Ärzte, Journalisten und freiwillige Helfer.

*****
Skrupellos grausam Teil 2
am 26. August 2017
Format: Kindle Edition

Eine Story die man nicht als gut bewerten möchte. Brutaler sadistischer Menschen entwürdigender Stoff aus Nigeria. Mädchen, Kinder, Frauen und Männer werden zu Opfer Und das in einem derartigen Ausmaß, das mir die Übelkeit beim Lesen kam. Ein Zustand der berechtigt, wie hier in der Geschichte geschrieben, Organisationen die helfen zu danken, Ärzte, Journalisten und freiwillige Helfer.

Rezension zu Acello: und die Mistelbande von Mirjam Wyser

Meine Rezension zu dem neusten Werk von Mirjam Wyser.
Bereitgestellt und erschienen im Simone C. Franzius Verlag.
Herzlichen Dank dafür.
Das Buch hat mich vom Cover her direkt angesprochen und fasziniert.
Ein Lob an Perry Payne dafür!
Acello steht in seiner ganzen Pracht im Zwischen Raum von der Erde und dem Himmel, der lila Blitze verschickt.
Das ist der zweite Teil von Acello, der unabhängig gelesen werden kann.
Eine Geschichte die den Leser in einer fantastischen Welt zeigt,
Wo unsere Spuren sind, und was geschehen kann, wenn Machtgierige unseren Planeten benutzen um sich in ihrer Gier zu befriedigen.
Ein Jugend Buch mit einer Mut mach Geschichte die sensibel in den Arm nimmt und Zuspruch verspricht.
Ich bin völlig begeistert und bedanke mich für diese Lese Reise!

*****
5 Sterne für Cover plus Geschichte sind nicht genug!
am 27. August 2017
Format: Kindle Edition

Das ist der 2 Teil von Acello und es hat mich einfach direkt in eine andere Welt entführt. Das Cover, ein reines, beflügeltes Pferd in dem Zwischenraum von der Erde und dem Horizont. Der Himmel hat böse Mächte freigelassen und die Gefahr für das Gleichgewicht der Erde wird immer größer. Professor Cello und sein Pferd Kevin bekommen eine neue Aufgabe. Unsichtbar für die Menschen können die beiden sich im Traumland verwandeln. Ihr Auftrag ist der Erhalt des Guten in dieser Welt. Eine Reise voller Fantasie und dem Blickwinkel wie unser Planet leiden könnte, durch die immer größer werdende Macht Hungrigen.
Ein Jugend Buch für junge Erwachsene, eine Mut mach Geschichte über Freundschaft und dem Erhalt von Werten.
Absolute Empfehlung!

Rezension zu Muridae - Mein Leben als Maus von Bettina Lippenberger

Meine Rezension zu dem Kinderbuch von Bettina Lippenberger
Bereitgestellt durch den Traumschwingen Verlag.
Herzlichen Dank dafür.
Ein Kinderbuch mit viel Fantasie.
Die 13. jährige Jenni erlebt ein Spannendes Abenteuer.
Die Verwandlung zur Maus, der Alltag und das Leben unter und mit Mäusen, ist eine spannende und informative Geschichte.

***
Die Verwandlung: Plötzlich eine Maus!
am 27. August 2017

Jenni verabschiedet ihren Bruder auf dem Bahnhof unbeobachtet eine Maus.
Kurze Zeit später kribbelt ihre Haut und Jenni erlebt eine Verwandlung.... als Maus erlebt sie ein Abenteuer voller Freude, Gefahren und tolle Freundschaften.
Illustrationen in schwarz / weiß. Welche Altersempfehlung vorgegeben wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Schrift dürfte für Kinder Leser dennoch etwas größer sein. Der Lebensraum der Mäuse und die Informationen sind gelungen.
Was mir fehlt ist die Situation Eltern, die Heimreise von Jenni. Das Ende ist mir für ein Kinderbuch zu offen. Fragen bleiben unbeantwortet zurück.
Als Rezensions Exemplar vom Verlag erhalten und gelesen.
Das Cover und die Mäuse Familie ist toll gelungen, sehr harmonisch.

Rezension zu In den Fängen des Bösen. Nordseekrimi (Michael Jesko ermittelt 1) von André Wegmann

Meine Rezension zu dem ersten Teil dieser Reihenfolge.
Erschienen im Klarant Verlag.
Dankeschön für die Bereitstellung André Wegmann
Das Team von Michael Jesko, Private Ermittler, ist sympathisch und arbeitet akribisch.
Die Spannung ist mäßig und die Wandlungen etwas überraschend.
Dennoch war es nicht ganz meine Geschichte,
Da ich den zweiten Teil bereits kenne.
Dieser wiederum hat mich super begeistert.
Es ist eine Steigerung eindeutig erkennbar.
Freue mich auf Teil 3.

***
Teil 2 gefällt mir besser.
am 25. August 2017
Format: Kindle Edition

Ich habe zuerst Teil 2 gelesen und war absolut begeistert. Spannung, Handlung, intelligente Recherche und der private Einblick bei dem Team war absolut rund.
In diesem Teil kommt das kennen lernen des Teams mir zu kurz, verschiedene Handlungen etwas unlogisch und die Kampftechniken erzeugen mehr Verwirrung als klare Bilder in meinem Kopf. Verschiedene Charaktere werden etwas kurz gehalten, das finde ich schade.
Positiv ist die Entwicklung, da Teil 2 genau in diesen Kritik Punkten gewachsen ist. Daher bin ich gespannt auf Teil 3.
3,5 Sterne gebe ich für Teil 1.

Rezension zu L(i)ebe lieber ungefährlich: Tims Geständnis (YOLO - You Only Live Once 2) von Alica H. White

Meine Rezension zu dem brandneuen Werk von Alica H. White
Endlich ist das Buch Baby angekommen!
Herzlichen Glückwunsch meine Liebe, und Dankeschön für die wunderschöne Zusammenarbeit.
Nach Elias,
ja Er!! Ist immer noch mein Lieblings Charakter!
Wurde ich nervös, ob Tim und Lea mich wohl überzeugen können.
Doch was für ein dummer Zweifel...
Die Geschichte ist so gelungen,
Dieser Wechsel der Charaktere, ihre Gedanken, Gefühle und Ängste zu lesen, sie kennen zu lernen und festzustellen, wie uns unsere innere Stimme doch drängt, hinzuhören, anstatt anzuzweifeln!
Tolle Story, leicht und flüssig, prickelnd, ein Hauch Erotik,
Einfach rund und empfehlenswert

*****
Lea und Tim ....eine Begegnung mit Folgen!?
am 23. August 2017
Format: Kindle Edition

Das ist nicht mein erstes Buch dieser Autorin. Diese Geschichte erzählt das Thema "Liebe" aus der Sicht von Lea und Tim. So lernt man beide Charakter kennen, ihre Gedanken, die Sehnsüchte und alle Emotionen von Ängsten bis zur Hoffnung. Etwas Tiefe wird hier der Geschichte eingehaucht auf Grund der Zweifel die uns im menschlichen Miteinander begleiten. Mut zur Wahrheit, Mut zur Kommunikation, Mut das zu tun, was das Herz und zeigt... eine Geschichte die ohne mutig zu sein, von mir mit 5 Sterne bewertet wird.
Eine Autorin die es schafft, leicht zu unterhalten mit einem realisierten roten Faden.

Rezension zu Das Becken von Julia Meyer

Meine Rezension zu dem überarbeitete Werk von Julia Meyer
Dankeschön Julia für die Zusammenarbeit und die Bereitstellung!
Eine Geschichte aus dem Genre Horror.

*****
Überarbeitet Version und immer wieder Horror Pur!
am 23. August 2017
Format: Taschenbuch

Dieses Werk hatte seine Start Schwierigkeiten. Nun ist es überarbeitet, neu in der Fassung, doch die Story bleibt gleich.
Horror pur, blutig und extreme Gänsehaut... für mich eine Qual.
Und doch war ich so fasziniert und neugierig das ich weiter lesen musste!
Einige Charaktere haben mich genervt, andere überrascht und auch Sympathien wurden in mir wach. Was für ein Gemetzel in meinen Gedanken!!!
Für mich ist diese Genre eigentlich tabu, allerdings gefällt mir die Gedanken Welt und der Switch in diese Fantasie.

Rezension zu Unsäglich verliebt: Alaska wider Willen von Ellen McCoy

Und jetzt eine Rezension zu einer leichten Lovestory die mich heute überraschend abgeholt hat.
Das Cover ist für mich total unpassend, dafür überzeugt die Handlung, intelligente Wandlungen, sympathische, warmherzige Charaktere und ein unglaublich flüssiger Schreibstil.
Eine tolle Story zum sich wohl fühlen und den Alltag draußen zu lassen.
Dankeschön Ellen Mc Coy für due Bereitstellung des ebooks.

****
Vom Cover nicht beeinflussen lassen, tolle Geschichte!!
am 21. August 2017
Format: Kindle Edition

Das Cover ist für mich unpassend und unattraktiv. Die Story!? Genial!!!
Angefangen zu lesen und zack durch die Seiten geflogen. Mit einer sicheren Leichtigkeit wird hier eine Lovestory erzählt mit Tiefgang, intelligenten Wandlungen und überaus überzeugenden Charakteren.
Alaska, Olivia und ihre Karriere Träume. Korruption und Macht werden zum Thema und ein Mann der Olivia Schmetterlinge in die Herzgegend zaubert.
Absolut empfehlenswert.

Rezension Mias Flucht: Der Weg in die Freiheit von Liza Marklund

Diese Rezension möchte ich gerne etwas ausführlicher Euch mitteilen.
Wem das zu viel ist, weiter scrollen 😁
Das ist die Fortsetzung von Mia. Eine Frau die auf Grund häuslicher Gewalt und Stalking ein halbes Leben auf der Flucht war um ein Sicheres Zu Hause für ihre Familie zu finden.
Eine Biographie mit Fiktion, und doch ist daraus dieses Buch erstanden, das über 1 Million mal in Schweden verkauft wurde.
Die Autorin ist heute bekannt durch die TV Krimi Filme Annika Bengtzon und viele Kriminalromane.
Meine Rezension ist mit Abstand anders, da ich diese Geschichte so lese wie ich es selber erlebt habe , in einer anderen Form.
Was übrig bleibt ist und immer wieder diese eine Frage:
Wann schafft es der Staat und das Land Opfer so zu schützen, wie es nötig ist?
Alle emotionalen Achterbahnen habe ich hier gelesen, und es ist ein Wunder, wie diese Frau diesen Weg überlebt hat und in der Tat ist es nach wie vor ein Tabu Thema!

*****
Eine lebenslange Flucht! Wer gibt Asyl und das Recht auf Schutz?
am 21. August 2017
Format: Taschenbuch

Das ist die Fortsetzung von Mia, eine Frau auf der Flucht. Häusliche Gewalt und Stalking sind hier das Hauptthema. Eine Biographie mit Fiktion. Ich habe all meine Kraft benötigt um diese Buch durchzulesen. Zwischen den Teilen brauchte ich eine sehr lange Auszeit. Verstehen, empfinden, mitleiden können hier wohl nur Betroffene. Ich bin erschüttert wie Machtlos, uneinsichtig, kompliziert und blind ein Land, ein Staat, eine Gesellschaft sein kann. Wann endlich wird direkter Schutz für Frauen und Kinder, in dieser Zeit, selbstverständlich???
Finanziert und organisiert durch eine Intuition, so das Schutz auch im Detail gewährleistet werden kann.
Traurig ist diese Geschichte und ein Wunder, das Mia so stark um ihre Freiheit gekämpft hat. Eine Frage bleibt offen: warum wurde dieser "Auslöser" nicht aus dem Land verwiesen??? Da gibt es ein Heimatland ..
Gut das Frauen wie Mias es umsetzten sich neue Orte zur Heimat zu machen.
Eine großartige, mutige Frau die zeigt wie das Ziel um den Kampf für Gerechtigkeit erreicht werden kann, und wie hoch der Preis dafür ist .
5 Sterne, plus ♡ für diesen Mut!

Rezension zu Notruf Deichklinik. Rettung mit Herz von Edna Schuchardt

Meine Rezension zu dem neusten neusten Werk von Edna Schuchardt.
Herzlichen Dank an Rena Larf vom Klarant Verlag für die Bereitstellung des ebooks.
Zu Beginn dieser Reihe war ich etwas skeptisch, dachte so ein Klinik Alltag im Strandkorb lesen?
Mittlerweile bin ich fast enttäuscht wenn das Wort Ende da steht 😁
Die Charaktere sind so wie das Leben, von fies bis genial
Ostfriesische Züge in der Beschreibung des Handlungsort und sympathische Charaktere machen diese Geschichte rund.
Ich warte nun auf die Fortsetzung ...ungeduldig

****
Strandkorb Lektüre " Perfekt " !
am 20. August 2017
Format: Kindle Edition

Absolute Strandkorb Lektüre für Ostfriesland Fans und Strand Leser
Kurze Story voller dynamische Handlungen, Charaktere die sich in den Folgen weiter entwickeln. Besonders gut gefällt mir der leichte Spannungsbogen.
Leefke eine junge Frau aus der Deichklinik ist mein Lieblingscharakter.
Nicht so angenehm ist das plötzliche, offene Ende. Das nimmt mir persönlich die Harmonie die zwischenzeitlich entstanden ist, zwischen der Autorin ihrem Schreibstil und meiner Lesefreude daran.

Rezension zu Auf die Liebe muss man warten von Peik Volmer

Meine Rezension zu dem Werk von Peik Volmer
Herzlichen Dank mein Lieber für die Bereitstellung und diese Reise.
Ich habe es fast in Zeitlupe gelesen, wirken lassen und es hat mich erreicht.
Eine Geschichte von Menschen, lebensnah, emotional, ehrlich und mit so vielen Wahrheiten die ein Leben zu bieten hat.
Dankeschön für diese Erfahrung.

*****
Kein Strandkorb- Schmöker! ...
am 19. August 2017
Format: Kindle Edition

Ein Strandkorb Schmöker bedeutet für mich eine Lektüre die voll Leichtigkeit ist und kaum das Seelen Labyrinth erreicht. Diese Geschichte ist völlig anders, es ist ein Rückblick auf eine Familie, ihre Freunde und dem Schicksal. Es sind Begegnungen, ein Suchen, finden, verlieren, neu sortieren. Die Geschichte schont den Leser nicht mit der Realität des Lebens und des Todes. Es wird sehr detailliert geschildert, wie es sich anfühlt, die Ohnmacht einer Beerdigung, das los lassen der erwachsen Kinder und die Wege der Generationen.
Es hat mich gedanklich bewegt, auch über mich nachzudenken, und die Entwicklung der Menschen die mir wichtig sind. Eine Geschichte die beschreibt wie wir Liebe schenken, empfangen und weiter tragen können.
5 Sterne zu Recht !

Rezension zu Ayane und das Geheimnis der Glückselfen (Glückselfensaga 1) von Ann-Cathrin May

Meine Rezension zu dem Debüt von Ann-Cathrin May
Herzlichen Dank für die Bereitstellung.
Gelesen im ebook Format, das Print ist noch nicht erschienen...
Warten heißt es nu für mich.
Das Kinder bzw Jugendbuch ist der erste Teil der Glückselfen Saga.
Empfohlene Altersgruppe ist ab 10 Jahre oder Elfenliebhaber wie ich 😂
Ayane und ihre Freunde begleiten den Leser durch ein spannendes Abenteuer.
Die Glückselfen Kids suchen nach der Antwort. ...
Warum sie diesen Namen haben und was bedeutet dieser?
Ein Rätsel, eine Abenteuer Reise, Ferien, und der rote Faden Freundschaft.... machen die Geschichte rund .
Für ein Debüt ein schöner Einstieg .

****
Ein Glück für Elfen Liebhaber :-)
am 17. August 2017
Format: Kindle Edition

Ein tolles Cover das mir sofort auffiel und mich magisch anzog!
Die Farben der Elfen und die stimmige Harmonie spiegelt die Geschichte für junge Leser und alle Elfen Liebhaber. Die Glückselfen Kids fragen sich, woher ihr Name kommt !?
Ihre Aufgabe besteht darin, die Natur im Gleichgewicht zu halten, doch ein alter Fluch verhindert das. Ein Abenteuer beginnt....spannende Geschichte, um Freundschaft, Mut und die erste Liebe
.
Ein gelungener, noch verbesserungsfähiger erster Teil.
Als Debüt zu empfehlen. Meine Lieblingselfe ist Elinchen :-)

Samstag, 14. Oktober 2017

Bereits erschienene Bücher von Sina Jorritsma im Klarant Verlag und Rezensionen von Beate Majewski






















Sina Jorritsma bei Amazon, Thalia und Weltbild:

Rezensionen von Beate Majewski:
Quelle: https://pixabay.com/de/blauer-himmel-borkum-strand-2098163/ + Klarant Verlag





Leseproben von Sina Jorritsma


1

„Moin. Es gibt einen Toten auf dem Wohnmobilplatz.“
Mit diesen Worten wurde Kommissar Torsten Köhler von seinem Kollegen Gerrit Wolter begrüßt, als er das Polizeikommissariat von Norden betrat. Es war ein sonniger Tag im Mai, und Köhler hatte sich eigentlich auf eine ruhige Woche eingestellt. Die ostfriesische Küstenregion war nicht gerade ein Brennpunkt der Kriminalität, und Gewaltdelikte kamen eher selten vor.
„Weißt du schon Einzelheiten, Gerrit?“
Der blonde Ostfriese schüttelte den Kopf, zog seine Jacke an und ging gemeinsam mit Köhler hinaus.
„Die Melderin heißt Inka Roselius“, sagte Wolter. „Sie ist vor Ort, angeblich hat sie Blut an einem benachbarten Wohnmobil bemerkt. Aber vielleicht ist es ja nur Ketchup gewesen, wer weiß? Auf jeden Fall öffnet wohl niemand, wenn man an die Tür klopft.“
Die beiden Ermittler stiegen in den zivilen VW Touran, den sie als Dienstfahrzeug nutzten.
Wolter setzte sich ans Lenkrad. Als gebürtiger Ostfriese kannte er sich in der Region bestens aus. Köhler lebte zwar noch nicht allzu lange in Norden, aber der Wohnmobilplatz im Ortsteil Norddeich war ihm geläufig. Sie hatten dort schon einmal nach einem betrunkenen Randalierer gesucht, den sie schließlich schlafend neben einem der Mobilheime gefunden hatten. Die Verhaftung war einfach gewesen.
Es dauerte nur zehn Minuten, bis Köhler und Wolter den Wohnmobil-Stellplatz gegenüber vom Wellenpark erreichten. Im Mai war noch nicht Hauptsaison, daher befanden sich auf dem Gelände nur wenige Fahrzeuge.
Die anwesenden Camper schienen sich ausnahmslos vor einem der Wohnmobile versammelt zu haben. Köhler erblickte die kleine Menschentraube schon von Weitem, als sie das Areal erreichten. Sie stiegen aus. Köhler hielt seinen Kripo-Ausweis hoch. Er übernahm meist das Reden, während Wolter sich lieber in Schweigen hüllte. Das war so seine Art.
„Moin, wir sind von der Kripo Norden.“
Bevor Köhler weitersprechen konnte, stürmte eine Frau auf ihn zu. Sie trug einen Jogginganzug, hatte eine füllige Figur und blondiertes Haar, das an den Wurzeln bereits wieder die Färbung verlor. Sie war schätzungsweise Ende vierzig.
„Ich bin Inka Roselius. Gut, dass Sie kommen, man ist hier ja seines Lebens nicht mehr sicher!“, rief sie aufgeregt. Zustimmendes Gemurmel der Umstehenden erklang.
Der Kommissar kniff die Augen zusammen. Er stellte Wolter und sich vor, dann fragte er: „Sind Sie konkret bedroht worden, Frau Roselius?“
„Das nicht, aber … schauen Sie doch nur!“
Mit einer melodramatischen Geste trat die Melderin zur Seite und deutete gleichzeitig mit ausgestrecktem Arm auf das Wohnmobil mit Leverkusener Kennzeichen hinter ihr. Nun konnte Köhler die Nervosität der Menschen besser nachvollziehen. Auf dem weißen Kunststoff der Eingangstür war ein Teilabdruck einer blutigen Hand zu sehen. Für Köhler stand in diesem Moment fest, dass es sich nicht um eine andere Flüssigkeit handeln konnte. Das sagte ihm seine Erfahrung.
Köhler zog sich Einweg-Handschuhe aus Latex über, Wolter folgte seinem Beispiel. Die Reisemobil-Touristen drängten neugierig nach vorn.
„Bleiben Sie auf Abstand, bitte“, sagte Köhler mit lauter Stimme. Er stand nun direkt vor der Tür mit dem Handabdruck. Nein, das war auf keinen Fall Farbe, Ketchup oder Ähnliches. Köhler hämmerte mit der Faust gegen den Kunststoff.
„Hier ist die Polizei! Machen Sie auf!“, rief er.
Wolter umrundete das Fahrzeug, dann kehrte er zu Köhler zurück.
„Die Fenster sind mit Sichtblenden versehen, zwischen Fahrerkabine und Wohnraum ist ein Vorhang
zugezogen worden. In der Fahrerkabine sind keine Personen, mehr lässt sich nicht herausfinden.“
„Wir gehen hinein, hier ist Gefahr im Verzug“, entschied Köhler. Er wollte schon zum Smartphone greifen, um einen Schlüsseldienst zu holen. Doch bevor er das tun konnte, holte Wolter seinen großen Schlüsselbund hervor.
„Wohnmobile sind nicht schwierig zu öffnen“, brummte der Ostfriese. Zur Bestätigung seiner eigenen Worte ließ er die Tür im Handumdrehen aufspringen. Köhler wusste nicht, was für einen Dietrich oder Spezialschlüssel sein Kollege dafür verwendet hatte. Es war ihm auch egal, denn nun schlug ihm Blutgeruch entgegen. Die Vermutung wurde zur Gewissheit.
Köhler zog seine Pistole, als er in das Wohnmobil stieg. Er wusste aus leidvoller Erfahrung, dass neben dem Opfer immer noch ein zu allem entschlossener Täter lauern konnte. Aber das war hier nicht der Fall. An diesem Tatort gab es keine nennenswerten Versteckmöglichkeiten. Die Tür zur Nasszelle stand halb offen. Darin war niemand zu sehen. Dass sich in der Fahrerkabine ebenfalls kein Mensch befand, hatten sie ja schon festgestellt.
Es gab nur eine männliche Leiche, die mit durchschnittener Kehle auf dem Boden vor der kleinen Küchenzeile lag. Die Augen des Mannes waren auf das Oberlicht gerichtet, das geöffnet war. Dadurch gelangte Frischluft in das Wohnmobil, wodurch die Hitze und der Gestank etwas erträglicher wurden. Köhler stellte mit einem schnellen Blick auf das Opfer fest, dass der Tod vor nicht allzu langer Zeit eingetreten sein musste. Näheres würde die Obduktion ergeben.
„Oh Gott“, stieß Inka Roselius hervor. Köhler drehte sich um. Die Melderin machte einen langen Hals. Sie versuchte offenbar, unbedingt einen Blick auf den Leichnam zu erhaschen. Die Frau war blass geworden und schlug sich die flache Hand vor den Mund. Dadurch erwachte die Sensationsgier der übrigen Schaulustigen aufs Neue. Sie drängten nun wieder vor.
„Zurück mit Ihnen!“, blaffte Köhler. Er konnte Schaulust nicht ausstehen, vor allem nicht, wenn es um Tod und Leid ging. Köhler blieb in der offenen Tür des Wohnmobils stehen, sodass ein Blick ins Innere unmöglich geworden war.
„Ich funke FF an, damit sie hier absperren“, raunte Wolter. Das war eine gute Idee, wie Köhler fand. FF wurden beim Polizeikommissariat Norden die beiden uniformierten Kollegen Fenja Tonken und Fiete Brodersen genannt.

1

Kommissarin Mona Sander schnellte vorwärts, als das Startsignal ertönte. Der Borkumer Meilenlauf war alljährlich eines der wichtigsten Sportereignisse der Nordseeinsel. Insgesamt 1.200 Jogger und Nordic Walker nahmen an den verschiedenen Wettbewerben teil. Mona wollte an diesem schönen Septembertag den Halbmarathon laufen.
Sie fühlte sich fit, denn sie war ausgeschlafen und hatte sich bei der Nudelparty am Vorabend sattgegessen. Ihre Kohlenhydratspeicher waren gefüllt, jetzt musste nur noch das Wetter mitspielen. Und das sah gut aus. Nur wenige Kumuluswölkchen wurden vom Nordwind über den blauen Himmel geblasen. Es herrschte Windstärke drei bis vier. Der Lauf begann an der Strandpromenade. Angefeuert von einem begeisterten Publikum bewegten sich die Athleten durch die Dünenlandschaft nördlich des Ortskerns. 
Mona machte nicht den Fehler, sich sofort völlig zu verausgaben. Daher lief sie im Mittelfeld mit. Ihr Plan war, erst auf den letzten fünf oder sechs Kilometern richtig aufzudrehen. Vor ihr rannte ein athletischer braungebrannter Mann. Sein Laufstil gefiel ihr. Sie beschloss, ihn als „Pacemaker“ zu verwenden. Wenn sie kontinuierlich an ihm dranblieb, konnte Mona die Strecke gut bewältigen. Auf der Zielgeraden würde sie ihn dann überholen …
Doch ihr Plan drohte schon nach wenigen Kilometern zu scheitern. Sie hatten gerade die Verpflegungsstation bei Kilometer 3,5 hinter sich gelassen, als der Athlet vor ihr zu torkeln begann. Er strauchelte und wäre beinahe gestürzt, ruderte mit den Armen und fiel schließlich der Länge nach in die Dünen.
Mona unterdrückte einen Fluch. Auch wenn sie als Polizistin momentan nicht im Dienst war, konnte sie den Sportler nicht seinem Schicksal überlassen. Natürlich standen auch Sanitäter an der Strecke zur Verfügung. Aber, so wie die Dinge lagen, war sie als nächste Ersthelferin vor Ort. Der Mann krampfte sich zusammen.
Mona kniete sich neben ihn und drehte ihn in die stabile Seitenlage. Einige andere Läufer waren ebenfalls stehen geblieben, aber die meisten anderen zogen an ihnen vorbei. Wahrscheinlich waren sie der Meinung, dass man sich um den Gestürzten schon kümmern würde.
Immerhin filmen sie nicht mit ihren Smartphones, dachte Mona grimmig. Laut sagte sie: „Haben Sie zu wenig Flüssigkeit getrunken? Macht Ihr Kreislauf Probleme? Oder das Herz?“
Der grauhaarige Läufer musste zwischen fünfzig und sechzig Jahre alt sein. Ob er sich zu viel zugemutet hatte? Der Blick seiner blauen Augen traf Monas Gesicht. Aber sie war nicht sicher, ob er sie überhaupt verstanden hatte. Im nächsten Moment erbrach er sich. Mona konnte sich gerade noch rechtzeitig abwenden.
„Brrrr“, machte eine Joggerin, die hinter ihr stand. Mona hatte während ihrer Polizeilaufbahn schon so viel menschliche Hinterlassenschaften gesehen, dass sie sich nicht so schnell ekelte. Sie entdeckte in dem Erbrochenen weißliche Tablettenreste. Sofort erwachte ihr dienstliches Interesse.
„Haben Sie sich vor dem Lauf gedopt? Wie lautet Ihr Name?“
Aber der Mann schien sie nicht mehr zu verstehen. Aus seiner Kehle drang nur noch ein leises Röcheln, dann verlor er das Bewusstsein. Mona fühlte seinen Puls. Er war sehr schwach. Sie hatte bereits ihr Smartphone aus der Tasche geholt, das sie sicherheitshalber mit sich führte.
„Hier spricht Kommissarin Sander. Ich benötige sofort einen Rettungswagen zur Halbmarathon-Laufstrecke, zwischen dem ersten und zweiten Verpflegungsposten. Ich habe hier eine hilflose männliche Person, Verdacht auf Vergiftung.“
„Vergiftung?“, echote ein Läufer, der unbeteiligt herumstand und Mona zugehört hatte. „Der Alte hat es übertrieben, der hätte lieber im Schaukelstuhl sitzen bleiben sollen.“
Mona kochte vor Wut. Sie kam aus ihrer kauernden Position hoch und warf dem Sprecher einen harten Blick zu. Er war ein junger Kerl mit semmelblonden Haaren, der sich durch teure Laufklamotten und arroganten Gesichtsausdruck unschwer als Schnösel einordnen ließ.
„Ach, ist das so? Sind Sie zufälligerweise Gerichtsmediziner? Oder haben Sie nur zu viele CSI-Folgen in der Glotze gesehen? Am besten laufen Sie weiter, bevor ich Sie der unterlassenen Hilfeleistung beschuldige.“
Mona zückte ihren Dienstausweis, den sie neben dem Smartphone ebenfalls mitgenommen hatte. Eigentlich hatte sie gehofft, einmal einen unbeschwerten freien Tag mit ihrem Hobby zubringen zu können. Aber davon konnte keine Rede mehr sein. Immerhin verdrückte sich das Großmaul, ohne noch einen weiteren Spruch vom Stapel zu lassen. Mona war auch für Kleinigkeiten dankbar.
Die Kommissarin leerte den Inhalt ihrer Trinkflasche in den Sand. Danach tat sie unter den angeekelten Blicken der Umstehenden etwas von dem Erbrochenen in das Behältnis.
„So etwas bekommt man in den CSI-Serien seltsamerweise niemals zu sehen“, sagte Mona laut zu niemand Bestimmtem.
Wenig später trafen der Notarzt sowie zwei Sanitäter mit der Ambulanz vom Roten Kreuz ein. Der Mediziner legte die Stirn in Sorgenfalten, während er den Ohnmächtigen untersuchte. 
„Das sieht nicht gut aus. Sie haben recht, Frau Sander. Der Patient wurde wirklich vergiftet. Wir müssen ihm dringend den Magen auspumpen.“
Der Grauhaarige wurde auf eine Trage gelegt und zum Krankenwagen geschafft. Mona befragte die Läufer, die mit ihr gemeinsam stehen geblieben waren. Aber keiner von ihnen kannte den Mann. Das wunderte sie allerdings nicht, denn die meisten Teilnehmer des Meilenlaufs kannten sich untereinander nicht. Die Menschen reisten aus allen Gegenden Deutschlands und aus dem benachbarten Ausland für das Sportevent an. 
Mona schwenkte gedankenverloren ihre Trinkflasche hin und her. Inzwischen waren selbst die langsamsten Nachzügler an ihr vorbeigeeilt. Sie hätte natürlich noch hinter ihnen herrennen und sich einen Achtungserfolg sichern können.
Aber die Lust auf Freizeit war ihr schon wieder vergangen. Sie fragte sich, wer den Giftanschlag verübt haben konnte. Ob der Täter noch auf der Insel war?

1

„Wir haben einen Einsatz. Leichenfund im Hotel Teutonia.“
Die Worte ihres Kollegen Enno Moll drangen wie aus weiter Ferne in Kommissarin Mona Sanders Bewusstsein. Sie saß an ihrem Schreibtisch in der Polizeiwache Borkum, Enno befand sich auf seinem üblichen Platz ihr direkt gegenüber. Mona hatte soeben die erste Tasse Tee des Tages auf der Schreibtischunterlage vor sich kalt werden lassen. Das war ein untrügliches Zeichen für ihre seelische Unausgeglichenheit.
Langsam blickte sie auf und schaute den Oberkommissar an, als ob sie ihn zum ersten Mal in ihrem Leben sehen würde.
„Meine Mutter kommt zu Besuch, Enno.“
„Was du nicht sagst. Dann lerne ich sie ja endlich mal kennen.“
Monas Kollege stand von seinem Stuhl auf und reckte sich. Enno war fast zwei Meter groß, dick und bärenstark. Er musste einen Raum nur betreten, um wie von selbst die Aufmerksamkeit aller Anwesenden zu bekommen. 
Die Kommissarin erhob sich ebenfalls und griff nach ihrem Anorak, der am Kleiderhaken hinter ihr hing. Sie freute sich auf einen neuen Fall, der sie hoffentlich von ihren Grübeleien ablenken würde.
„Warum willst du denn unbedingt meine Mutter treffen, Enno? Was soll daran interessant für dich sein?“
Die beiden Kriminalisten meldeten sich im Wachlokal der Insel-Polizeiwache ab und stiegen in den zivilen Opel Vectra, der ihnen als dienstliches Fortbewegungsmittel diente. Im Gegensatz zu anderen Nordseeinseln war auf Borkum Autoverkehr gestattet.
„Es ist reine Neugierde“, erwiderte Enno. „Immerhin arbeiten wir nun schon einige Jahre lang zusammen, und ich weiß nicht viel über deine Familie und deine Vergangenheit.“
Mona machte eine ungeduldige Handbewegung.
„Mein Vater starb schon vor vielen Jahren an einem Verkehrsunfall. Und meine Mutter ist eine starke Frau, die mich allein großgezogen hat. Sie gibt sich keine Blöße und erreicht immer alles, was sie will.“
Enno hob seine buschigen Augenbrauen.
„Das klingt nicht nach einem besonders herzlichen Verhältnis zwischen euch.“
Mona war sicher, dass man ihrer Stimme nun ihre Gereiztheit anhören konnte.
„Bist du jetzt neuerdings auch noch Hobbypsychologe? Warum berätst du nicht lieber deine Frau, wenn sie wieder mal einen Ostfriesenkrimi schreiben will? Halte dich einfach aus meinem Privatleben heraus, okay? Was weißt du eigentlich über unseren aktuellen Fall?“
„Nur das, was ich dir vorhin sagte, als du völlig geistesabwesend warst. Der Inhaber des Hotels Teutonia hat höchstpersönlich auf der Wache angerufen und einen toten Gast gemeldet. Daraufhin hat Oltbeck uns mit der Untersuchung beauftragt.“
Mona nickte. Hauptkommissar Hinrich Oltbeck war der Dienststellenleiter der kleinen Borkumer Polizeistation. Enno brachte den Opel an der Jann-Berghaus-Straße bereits zum Stehen, denn die Entfernung von der Wache in der Strandstraße bis zum Hotel Teutonia war nicht groß. Mona und Enno hätten eigentlich auch zu Fuß dorthin gehen können. Aber der Hotelbesitzer wartete gewiss bereits ungeduldig auf sie. Wenn sie gemütlich heran geschlendert kamen, fühlte er sich womöglich nicht genügend ernst genommen. Immerhin hatte Enno auf Blaulicht und Sirene verzichtet, was in Monas Augen ein guter Kompromiss war.
Sie stiegen aus dem Wagen. Die Fassade des Hotels Teutonia fügte sich in die Front der Traditionshäuser ein, die bereits seit der Regierungszeit von Kaiser Wilhelm II. direkt an der Strandpromenade einen unverbaubaren Blick auf die Nordsee boten. Das Teutonia befand sich seit Generationen in Familienbesitz, wie Mona von früheren Einsätzen her wusste. Bisher hatten sie und ihre Kollegen es hier allerdings nur mit Hoteldieben und Zechprellern zu tun gehabt. Ein Todesfall war neu für sie.

Sina Jorritsma im Gespräch


Am Freitag dem 13.ten ist „Friesenstalker“ als E-Book und als Taschenbuch erschienen, der neue Ostfrieslandkrimi von Sina Jorritsma. Im Vorfeld der Veröffentlichung des 6. Bandes der Krimireihe Mona Sander und Enno Moll ermitteln hatten wir die Möglichkeit, ein Gespräch mit der ostfriesischen Autorin zu führen. Im Interview erfahrt ihr spannende Hintergründe über den neuen Krimi, der wieder auf der Ostfriesischen Insel Borkum spielt.

Sina, magst du uns ein bisschen über den Ostfrieslandkrimi „Friesenstalker“ erzählen?

Die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll sollen diesmal eigentlich nur einen rechtskräftig verurteilten Stalker verhaften, der sich nach Borkum abgesetzt hat. Aber dann entwickeln sich die Dinge völlig anders als vorgesehen. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber es gibt auch einen Mord und eine Geiselnahme. Außerdem können Mona und Enno Kollegen einer auswärtigen Polizeibehörde bei einem nicht gelösten Erpressungsfall helfen. Privat geht es auch wieder turbulent zu, es gibt bei Mona einschneidende Veränderungen. Ich hoffe, das waren jetzt nicht zu viele Andeutungen


An welchen Schauplätzen auf der Insel Borkum spielt dein Ostfrieslandkrimi?

„Friesenstalker“ ist ein richtiger Sommerkrimi, die Handlung findet während der Hauptsaison statt. Entsprechend viele beliebte Plätze werden die Leser wiedererkennen, ob es nun der Inselbahnhof oder der Fähranleger ist, die Bürgermeister-Kieviet-Promenade, die Dünenlandschaft nördlich vom Café Sturmeck oder der Nordstrand, wo sich die Geiselnahme abspielt.

Wie bist du auf das Thema Stalking für deinen Roman gekommen? Gab es dazu einen besonderen Anlass aus deinem privaten Umfeld oder aus der Presse?

Ich habe von einem Fall gelesen, wo der Nachweis des Stalkings sich als sehr schwierig erwies. Letztlich konnte der Täter doch verurteilt werden. Nun begann meine Fantasie zu arbeiten: Was wäre, wenn so ein Stalker ums Leben kommt und seine Opfer sich in unmittelbarer Nähe befinden? Und wenn sie nicht eindeutig nachweisen können, dass sie mit seinem Tod nichts zu tun haben? Ich lehne Selbstjustiz strikt ab. Dennoch habe ich versucht, Mona Sanders Gewissenskonflikt darzustellen: Einerseits darf sie den Mörder oder die Mörderin nicht davonkommen lassen, andererseits hat der Stalker seine Opfer in psychische Ausnahmesituationen getrieben.


Psychoterror, Angst, Ohnmacht. Die drei jungen Frauen Reina, Hanna und Janina sind zum Stalking-Opfer geworden und haben den Täter angezeigt. Macht eine Anzeige oder ein Kontaktverbot alles nur noch schlimmer? Wie siehst du das?

Das ist schwer einzuschätzen, wenn man selbst glücklicherweise nicht betroffen ist. Ich persönlich habe großes Vertrauen in unsere Polizei und Justiz und würde deshalb wahrscheinlich einen Stalker anzeigen. Die Gesetzeslage ist ja heutzutage auch eindeutiger als noch vor wenigen Jahren. Wenn der Täter merkt, dass er mit seinen Nachstellungen durchkommt, weshalb sollte er dann aufhören? Mein Mitgefühl gilt jedenfalls den Opfern, denen ein normales Leben teilweise kaum noch möglich ist.


Wie geht es weiter mit der Serie rund um die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll?

In diesem Jahr wird es noch einen weiteren Fall geben, dessen Lösung in der Vergangenheit von Borkum zu finden ist. Ein Cold Case, wie die Amerikaner sagen, der aber durch ein neues Verbrechen wieder „heiß“ wird. Enno Moll wird besonders betroffen sein, weil er das Opfer sehr gut kannte. Und auch Mona Sander muss wieder nicht nur ein Verbrechen aufklären, sondern auch noch private Probleme in den Griff bekommen. Mehr will ich hier aber noch nicht verraten.


Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg mit dem neuen Roman!
Ich habe zu danken!

„Friesenstalker“ ist bei den bekannten Anbietern erhältlich wie:
Amazon
Weltbild
Thalia


Nach diesem Interview wünschen wir Euch einen spannenden Start in das Wochenende mit dem neuen Ostfrieslandkrimi „Friesenstalker“.

Quelle: www.ostfrieslandkrimi.de + Klarant Verlag

Schauplatz Ostfriesland

Schauplatz Ostfriesland
Als gebürtiger Ostfriesin fällt es Sina Jorritsma nicht schwer, ihre Romane in der schönen Nordseeregion anzusiedeln. Sie mag die Landschaft und die Menschen, und mit ihrer Familie und ihren vielen Haustieren lebt sie in einem kleinen Dorf in der Krummhörn.

Quelle: https://pixabay.com/de/leuchtturm-pilsumer-leuchtturm-353775/

Der Pilsumer Leuchtturm ist für Sina Jorritsma eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Ostfrieslands. Er steht in ihrer Heimatregion, der Krummhörn.

Eine Bauchschreiberin
Sina Jorritsma ist eine „Bauchschreiberin“: Wenn sie eine Grundidee hat, geht es einfach los.
„Dabei gerate ich zwar manchmal auf Irrwege, aber dann muss ich eben später überarbeiten und streichen oder ergänzen. So bleibt aber die Lebendigkeit erhalten. Wenn ich selbst schon weiß, wie die Geschichte ausgehen soll, langweile ich mich sehr schnell.“
Allerdings war der Weg hin zum kreativen Romaneschreiben kein geradliniger, denn der heute erfolgreichen Autorin wurde der Spaß am Schreiben einmal gründlich ausgetrieben – von ihrem Studium, in dem sie in trockenem Stil wissenschaftliche Thesen verfassen musste. „Danach habe ich zehn Jahre lang gar nichts in der Richtung gemacht“. Doch vor einiger Zeit begann sie dann zu schreiben, was sie selbst gerne liest: nämlich Krimis mit einer starken Heldin, die auch ihre (Charakter-)Schwächen haben darf.

Sina Jorritsma privat
Wenn sie gerade keine Bücher schreibt, arbeitet Sina Jorritsma gern im Garten, macht Radtouren, geht shoppen oder trifft sich mit Freundinnen. Dabei schnappt sie übrigens oft Ideen für Romane auf. Kaum jemand weiß, dass sie unter Pseudonym schreibt. „Wenn es bekannt wäre, würden die Menschen wohl nicht so unbefangen mit mir reden. Aber wenn ich beim Schreiben auf reale Erlebnisse zurückgreife, dann sind sie so verfremdet, dass die betreffenden Personen sich sowieso nicht wiedererkennen würden.“
Wenn es die Zeit erlaubt, liest die Ostfriesin auch selbst gern Bücher, ihr Lieblingsautor ist Stephen King. „Sein Buch „Das Leben und das Schreiben“ ist sowohl eine Autobiografie als auch ein hervorragendes Schreibanleitungsbuch. Ich könnte allerdings nicht solche grausigen Geschichten erfinden wie er, aber das muss ich ja auch nicht.“

Wünsche und Ziele
Für die Zukunft wünscht sich Sina Jorritsma, noch viel mehr Romane mit Mona Sander und Enno Moll zu schreiben, denn die beiden Ermittler sind ihr jetzt schon ans Herz gewachsen.

Informationen über die Autorin Sina Jorritsma

Damit Ihr die Autorin Sina Jorritsma auch etwas kennen lernt, haben wir hier einen kleinen Steckbrief der Autorin für Euch.



Autorin Sina Jorritsma über ihre Romane


Meine Geschichten sind für mich eine Möglichkeit, mir eine eigene Welt zu erschaffen. Natürlich spielen die Krimis in Ostfriesland – dem Landstrich, aus dem ich stamme und den ich liebe. Aber im Roman habe ich die Möglichkeit, die Handlung nach meinem Geschmack ablaufen zu lassen.
Daher wird man in meinen Büchern Gewaltorgien vergeblich suchen. So etwas möchte ich selbst nicht gern lesen, weshalb sollte ich es dann schreiben. Mir gefall...en eher traditionelle Krimirätsel, wie man sie von Agatha Christie oder Sherlock Holmes kennt.
Und außerdem erschaffe ich gern Serienfiguren, die nicht gerade perfekt sind. Mona Sander ist ein wenig zu klein und zu aufbrausend, Enno Moll ist dick und behäbig, Torsten Köhler ist aufgrund früherer Erlebnisse traumatisiert – eigentlich ist Gerrit Wolter bisher der normalste Charakter, den ich erschaffen habe
Aber gerade ihre Unvollkommenheit macht meine Hauptfiguren so menschlich, jedenfalls hoffe ich das. Ich bekomme oft Zuschriften von Leserinnen, die mitfiebern und wissen möchten, wie es mit den Romanfiguren weitergeht.
Oft erlebe ich selbst Dinge, die ich dann in die Geschichten einbaue. Dabei muss ich sie natürlich verfremden und dramatisieren, damit es auch für die Leser spannend bleibt. Denn mein eigenes Leben ist völlig unspektakulär. Ich wohne in einem kleinen Dorf, in dem das größte Ereignis des Jahres das Schützenfest ist. Aber ich muss auch keine Aufregungen haben, um mir eine gute Geschichte ausdenken zu können. Dafür ist dann meine Fantasie zuständig.
Und ich muss mich beim Schreiben selbst gut unterhalten fühlen. Wenn die Story schon für mich als Autorin beim Ausdenken langweilig wäre, wie sollte ich dann andere Menschen dafür begeistern können?
Ich freue mich jedenfalls sehr darüber, dass meine Romane so gut angenommen werden und möchte noch viele weitere Friesenkrimis mit Mona Sander und Enno Moll sowie mit Torsten Köhler und Gerrit Wolter schreiben!

Quelle: Klarant Verlag

Kurzinfo über die Autorin


Die gebürtige Ostfriesin Sina Jorritsma aus der Krummhörn
studierte in Hamburg Germanistik und Philosophie, bevor sie wieder in ihre Heimat zurückkehrte.
Sie veröffentlicht unter Pseudonym, weil sie ihre Umgebung genau beobachtet und Ereignisse aus ihrem Leben in ihre Geschichten einfließen. ...
Das Romaneschreiben ist ihr kleines Geheimnis, das nur wenige Menschen kennen.
Bei einer großen Kanne Ostfriesentee mit Sahne und Kluntjes kann sie halbe Nächte durchschreiben, tagsüber hält sie sich mit Joggen fit.
Sina Jorritsma lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort bei Emden.