Montag, 25. September 2017

Vorankündigung zur Blogtour "Agathe und der Rat der Sieben" von Katin Lachmann

Vorankündigung zur Blogtour "Agathe und der Rat der Sieben" von Katrin Lachmann vom 11 - 13.10.2017 auch auf unserem Blog

(Quelle: Claudia Tomann - Fotografin, entstanden 2017 auf der LBM)


Freitag, 18. August 2017

Gewinnspiel auf unserem Facebook Blog








Gewinnspielzeit auf unserem Facebook-Blog!

Ihr könnt eines der folgenden vier Bücher gewinnen.

1) Ein neues signiertes Print von „Im Sumpf des Bösen“ von Daniel Wilde 
2) Ein gebrauchtes Print Hartcover von „Trostpflaster“ von Anne Hertz
3) Ein gebrauchtes Print Taschenbuch von „Der Zeitdieb“ von Terry Pratchett oder
4) Ein gebrauchtes Print Taschenbuch von „Im Zeichen der Jungfrau“ von Kim Fisher.

Ausgelost wird bei 700 Like auf unserem Blog.

Was müsst Ihr tun:

1. Schenkt unserem Blog ein Like
https://www.facebook.com/UnsereBuechereckeBlog/
2. Kommentiert unter dem Originalbeitrag welches Buch ihr Gewinnen wollt.
3. Wir würden uns freuen, wenn ihr einen Freund markiert.
4. Wir würden uns freuen, wenn ihr diesen Beitrag Teilt.


Wir starten Jetzt und Enden bei 700 Like
Ausgelost wird per Zufall.
Die Bücher werden von uns Versand, kosten entstehen dem Gewinner keine.
Teilnahme ab 18 Jahren erlaubt.
Dieses Gewinnspiel wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstütz oder organisiert. Facebook steht in keiner Verbindung zu diesem Gewinnspiel.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr auch unserer Homepage folgen würdet http://unserebuechereckeblog.blogspot.de/





Rezension zu Pfad des Schicksals: Der Wille des Orakels von Brienne Brahm


*****
Suchtpotenzial

Pfad des Schicksals ist im Juli 2017 von Brienne Brahm bei Independently published erschienen.

Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da es in einer Facebook-Gruppe beworben wurde.

Produktinformation
Taschenbuch: 373 Seiten
Verlag: Independently published (21. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1521087873
ISBN-13: 978-1521087879
Preis: 9.95 Euro
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 555 KB
ASIN: B0738LXQ4M
Preis: 2.49 Euro

Meine Meinung:
Das Cover hat mir von Beginn an total gut gefallen, der Klappentext weckt Interesse, so dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste.
Der Schreibstil ist flüssig, spannend, geheimnisvoll und mitreisend.
Das Print hat eine andere Schriftart wie man sie sonst von Büchern kennt, meiner Meinung nach sehr angenehm zu lesen.
Die Geschichte spuckt mir immer noch im Kopf herum, obwohl ich sie schon vor Tagen ausgelesen habe. Sie ist bewegend, magisch und einfühlsam.
Die Namen der Protagonisten sind teilweise schwierig zu lesen, so dass ich später dann nur noch die ersten Buchstaben der Namen gelesen habe. 😉
Iray der junge Waldländer bekommt an seinem 22. Geburtstag vom Orakel eine geheimnisvolle Botschaft. „Mir hat der Orakel Spruch total gut gefallen“. Leider weiß er danach nicht viel mehr als dass er seine Heimat verlassen muss. Zusammen mit seiner tierischen Gefährtin macht er sich auf die Reise. Er begibt sich auf eine Reise ins ungewisse, findet neue Freunde aber auch eine gefährliche Feindin. Was für Abenteuer und Gefahren warten auf Iray?
Die ist Teil 1 der Reihe „Pfad des Schicksals“
Das Buch ist das Debüt von Brienne Brahm und ich kann es nicht erwarten die Fortsetzung zu lesen.
Hoffentlich schreibt die Autorin schnell weiter damit ich nicht so lange warten muss um zu wissen wie es mit Iray weitergeht.
Von mir bekommt das Buch dicke fette 5* und eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

Rezension zu Sylter Weihnachtswellen. Eine Liebesgeschichte von Karl Hemeyer




***
Ist Sylt eine Reise Wert?

Sylter Weihnachtswellen. Eine Liebesgeschichte ist im November 2012 von Karl Hemeyer beim Acabus Verlag erschienen.

Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil ich auf der Internetseite des Verlages gestöbert habe.

Produktinformation
Taschenbuch: 120 Seiten
Verlag: Acabus Verlag; Auflage: 1 (15. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862822133
ISBN-13: 978-3862822133
Preis: 9.90 Euro
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 745 KB
ASIN: B00AM1TBWK
Preis: 3.99 Euro

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir total gut, vor allem die Idee mit dem Umriss von Sylt als Buchstabe T.
Den Schreibstil empfinde ich als ziemlich Verwirrend, die Übergänge von Ulf zu Belinda sind ziemlich durcheinander.
Am lustigsten in der Geschichte fand ich den Vergleich von Tee=Kindergottesdienstgetränk.
Das Buch ist eine nette Unterhaltung für zwischendurch, allerdings fehlt es meiner Meinung nach an Tiefe. Aus diesem Buch hätte man mehr machen können.
Die 1* Rezensionen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, so schlecht ist das Buch wirklich nicht.



Hier geht es direkt zum Buch bei Thalia

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Acabus Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür

Homepage des ACABUS Verlag

Rezension zu Einhorn-Farmer 1: Auf der Suche nach Liebe von Judith Soul


5.0 von 5 Sternen Der Regenbogen Planet - Fluch oder Paradies?, 17. August 2017
Zuerst habe ich mir unter dieser Geschichte etwas ganz anderes vorgestellt. Sci fi mit Fantasie Mix ist ein bevorzugtes Genre von mir! Hier wird deutlich, wie viel Raum für Fantasie in dieser Geschichte vorhanden ist, und die Wandlungen haben mich begeistert. Gibt es Parts die mir zu drastisch sind, erschienen Parts die ich mag, harmonisch, liebevoll, bunt deckt böse, düster, dunkel ab .
Dieser Mix fasziniert, belebt und macht die Geschichte "zu kurz".
Der zweite Teil kommt hoffentlich zeitnah auf den Bücher Markt.
Toller Charakter ist Poppy! Ich freu mich sie wieder zu lesen.

Rezension zu Jonas und Emma im Zauberladen von Matilda Mohn


5.0 von 5 Sternen Endlich ein Kinderbuch das Kinder begeistert !!!, 17. August 2017
Eine Autorin, ein Kinderbuch.
Eine Mutter, ein Kinderbuch! Ist das der Unterschied der hier so eindeutig zeigt, was Geschichten mit Fantasy beim Leser erreichen kann? Ich musste beim lesen so schmunzeln!! Das Einkaufen in diesem Geschäft ist endlich mal ein heiteres, voller Musik und tanzender Dinge, ein gute Laune Erlebnis. Ein Kuchen Rezept am Ende des Buches ist eine schöne Idee, vor allem die Seiten die nach Farben rufen, runden dieses Werk als etwas "Besonderes" ab .
Tolle Geschichte zum Thema Geburtstag als Geschenk, und Mitbringsel zu gar keinem Anlass. ....weil es einfach pure Freude macht!!!




Donnerstag, 17. August 2017

Interview mit der Autorin Bettina Wagner


Unser Interview mit der Autorin Bettina Wagner

Hallo Bettina, Schön dass Du uns ein Interview gibst
Vielen Dank für die Einladung.
Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?
Mein Name ist Bettina Wagner. Ich komme aus Österreich, genauer gesagt aus Oberösterreich, wo ich aufgewachsen bin und immer noch mit meiner Familie lebe.
Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?
Ich schreibe eigentlich schon, seit ich schreiben kann, und da ich Jahrgang 1960 bin, ist das eine wirklich laaaaaaange Zeit. Angefangen habe ich mit Veröffentlichungen in Zeitschriften. Bei meinen ersten Buchveröffentlichungen Anfang der 1990er Jahre handelte es sich um 2 Kinderbücher, „Vom kleinen Känguru, das aus dem Beutel fiel“ und „Stanislaus und ich“, die beide bei Amazon immer noch antiquarisch erhältlich sind. Dann erschien mein Kriminalroman „Das fünfte Opfer“ im Verlag Droemer Knaur (ursprünglich unter dem Pseudonym Elisabeth Frank). Dieser Roman wurde im Vorjahr im Verlag dp Digital Publishers als Ebook veröffentlicht und wird demnächst in der Edition Ganymed auch als Printausgabe neu aufgelegt. Darauf freue ich mich schon sehr. Außerdem schreibe ich für Kelter und den Cora Verlag sowie für verschiedene Publikumszeitschriften.
Michaela: Da hast du ja einige Verlag an der Hand.
Hast du beim Schreiben auch bestimmte Rituale? Orte, feste Zeiten oder irgendwas?
Da ich teilzeitbeschäftigt bin, habe ich 3 Vormittage in der Woche für mich, die ich zum Schreiben nutze. Ansonsten schreibe ich, wo und wann immer sich die Gelegenheit ergibt.
Hattest Du Einfluss auf das Cover?
Ich durfte sie jeweils begutachten, aber die Cover wurden von den Verlagen festgelegt.
Welche Leser möchtest du mit deinen Romanen erreichen?
Da ich in vielen verschiedenen Genres unterwegs bin, sollten auch meine Leser vielseitig interessiert sein. In jedem Fall hoffe ich einfach, sie für eine Weile gut zu unterhalten.
Was macht deinen Schreibstil aus?
Ich habe einen eher knappen Schreibstil, der vermutlich durch meine Kurzgeschichten noch geschärft wurde.
Was meinst Du, wie viel von Dir selbst steckt in Deinen Protagonisten?
Vermutlich mehr, als mir lieb ist.
Welche deiner Romanfiguren würdest du gerne persönlich kennenlernen?
Helmut Mittermann aus „Das fünfte Opfer“. Wie man hört, soll er sehr charmant sein.
Welchem Charakter würdest du gerne mal im echten Leben begegnen? Was würdest Du tun, wenn Dich einer deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?
Ich würde versuchen, mehr über ihn zu erfahren. Schließlich entwickeln Romanfiguren mit der Zeit ein Eigenleben, das man als Autor nicht mehr vollständig kontrollieren und erklären kann.
Und jetzt 10 Fragen, 10 spontane Antworten:
Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?
Neulich beim Friseur, während ich die Haare geschnitten bekam.
Inwiefern hat sich Dein Leben verändert, seitdem du Autor/in bist?
Einstweilen noch nicht allzu sehr (keine Papparazzi vor dem Haus), aber das kann ja noch kommen.
Könntest Du Dir auch vorstellen, mal in einem anderen Genre zu schreiben? Und in welchem?
Gerne würde ich auch im Fantasy-Genre arbeiten. Mal sehen. Und ein utopischer Roman wird vielleicht noch in diesem Jahr in der Ganymed Edition erscheinen.
Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?
Ich hoffe, noch vieles von dem, was in meinem Kopf herumschwirrt, niederschreiben und veröffentlichen zu können. Und vielleicht weltberühmt zu werden …
Michaela: Da drücke ich dir auf alle Fälle die Daumen
Wenn du deinen ersten Roman nochmal schreiben könntest, würdest du etwas daran ändern?
Wenn ich meine ersten Bücher und Geschichten heute lese, bin ich eigentlich recht beeindruckt, was ich da geschafft habe. Aber natürlich finde ich immer auch Stellen, die ich gerne verändern oder die ich heute anders schreiben würde.
Was sind Deine Hobbys?
Neben dem Schreiben lese ich natürlich viel und gerne. Außerdem betreibe ich seit einigen Jahren Yoga. Und ich habe angefangen, Gitarrenunterricht zu nehmen (das bringt mich aber eher zur Verzweiflung, weil meine Finger nie so wollen wie ich!).
Michaela: Das mit dem Gitarrenunterricht kann ich gut verstehen. Ich hatte es vor einigen Jahren ach mal versucht, aber wieder aufgegeben 😉
Hast Du ein Lieblingstier?
Ich liebe eigentlich alle Tiere (mit Ausnahme von Spinnen und Schlangen). Ich bin auch mit Hunden und Katzen aufgewachsen. Momentan gehört ein Meerschweinchen zu unserem Haushalt.
Wenn Du ein Tier sein könntest welches?
Ein Wolf. Ich fürchte, ich habe selbst etwas von einem einsamen Wolf an mir. Ich bin eher in mich gekehrt und einzelgängerisch.
Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?
Ich liebe alles von Jane Austen und Ray Bradbury. Als Jugendliche habe ich „Der Fänger im Roggen“, die „Herr der Ringe“-Trilogie und die „Wüstenplanet“-Romane verschlungen.
Was ist Dein Lieblingsessen?
Habe ich eigentlich keines, aber ich liebe alles mit Pfefferminz.
Würdest Du uns Deine Werke vorstellen?
An Büchern sind bisher erschienen:
„Das fünfte Opfer“ (Kriminalroman)
„Vom kleinen Känguruh, das aus dem Beutel fiel“ (Bilderbuch)
„Stanislaus und ich“ (Kinderbuch)
Außerdem verschiedene Kurzgeschichten als sogenannte „Booksnacks“ im Verlag dp Digital Publishers:
„Blind Date“
„Weihnachtsüberraschung mit Hindernissen“
„Die feurige Carlotta“
„Fast wie Cinderella“
„Wiedersehen am Comer See“
„Ein (fast) perfekter Muttertag“
„Die Perle“
„Doppelgänger“
„Eierjagd“
„Sieben Mörder“
Meine romantischen Kurzgeschichten sollen Anfang Juli als Anthologie erscheinen, darüber halte ich euch gerne auf dem Laufenden.
Ich würde mich freuen, wenn ich den einen oder anderen Leser/die eine oder andere Leserin dazu animieren könnte, mal in meine Bücher und Geschichten hinein zu schmökern!
Michaela: Da hast du ja schon einige Werke erschaffen Respekt.






Interview mit der Autorin Petra Gugel

 Petra Gugel mit dem alten Cover von Sirrah

Unser Interview mit der Autorin Petra Gugel


Hallo Petra, Schön dass Du Zeit für uns hast


Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?

Hallo liebe Lesefreunde. Mein Name ist Petra Gugel, ich bin 52 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer mittlerweile erwachsenen Tochter.

Wo lebst Du?

Ich wohne in einer Kleinstadt ca. 30 Km südlich von München. Und da es in Oberbayern viel regnet, habe ich oft Gelegenheit zum Lesen und Schreiben.

Michaela: Na da haben wir in Niederbayern ja schöneres Wetter ;-)

Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und welches war dein erstes Buch?

Eigentlich habe ich schon als Kind gerne gelesen und geschrieben. Meine ersten Bücher waren Pixi-Bücher, die habe ich als Kind geliebt. Und sobald ich schreiben konnte, habe ich mir die ersten Geschichten ausgedacht. Selbst wenn ich eine Strafarbeit schreiben musste, erfand ich lieber eine Geschichte als eine Seite aus dem Lesebuch abzuschreiben. Im Jahr 2008 stieß ich zufällig auf eine Kurzgeschichten-Ausschreibung der Deutschen Bahn. Meine eingereichte Geschichte wurde zwar nicht genommen, aber das Schreiben hat mir trotzdem viel Spaß gemacht. Ich belegte Schreibkurse bei der VHS und reichte weitere Kurzgeschichten bei verschiedenen Verlagen ein. Schließlich hatte ich Erfolg und einige meiner Kurzgeschichten fanden einen Platz zwischen zwei Buchdeckeln. Als meine Tochter im Alter von 14 Jahren der Lesestoff ausging, versuchte ich mich an meinem ersten Roman. So entstand die dystopische Geschichte „Sirrah“.

Wie hast du dich gefühlt nachdem du dein erstes Buch-Baby in Händen gehalten hast?

Das war toll und ich habe mich gefreut wie ein Schnitzel.

Wo nimmst du die Ideen für deine Geschichten her?

Die ploppen einfach auf. Wenn ich eine Kurzgeschichten-Ausschreibung lese, fällt mir im ersten Moment oft nichts dazu ein. Tage später stehe ich beim Bügeln oder Staubwischen und habe plötzlich ein Bild dazu vor Augen. Die passsende Story findet sich dann meistens auch dazu. Manchmal sind es aber auch Personen aus meiner Umgebung, die mich zu einer Geschichte inspirieren.

Wie lange brauchst du bis ein Buch fertig ist?

Das ist unterschiedlich. Den ersten Teil von „Sirrah“ hatte ich nach ca. einem Jahr fertig. Da ich arbeiten gehe und Familie habe, komme ich leider nicht so oft zum Schreiben wie ich möchte.

Kannst Du uns verraten welches Dein nächstes Projekt ist oder vielleicht um was es geht.

Zurzeit schreibe ich die Fortsetzung von „Sirrah“. Sie ist mit ihrem Freund im ersten Teil von ihrer Heimatwelt Taisin geflohen und lebt bei Tihals Großvater auf dem Nachbarplaneten Nardo. Der dortige Geheimdienst interessiert sich natürlich für Sirrahs verwegene Flucht, weshalb sie dort auch nicht sicher ist. Für weitere Abenteuer ist also gesorgt.

Michaela: Oh da kann ich mich ja dann auf neuen Lesestoff freuen.

Was ist für Dich Dein perfekter Schreibmoment?

Wenn ich daheim alleine auf dem Sofa sitze, den Laptop auf den Knien habe und neben mir eine große Tasse Kaffee steht.

Hattest Du auch schon eine Schreibblockade?

Ja das passiert leider hin und wieder. Dagegen hilft oft Hausarbeit, bei der die Gedanken nebenbei ein wenig auf Reisen gehen können.

Schreibst du Hauptberuflich?

Nein, leider nicht. Ich arbeite in Teilzeit in einer mittelständischen Firma, wo ich für Buchhaltung und Reporting zuständig bin. Vermutlich schreibe ich auch deshalb so gern, weil ich beruflich nur mit Zahlen zu tun habe.

Hattest Du Einfluss auf das Cover?

Der erste Entwurf für das frühere Verlagscover stammt von der Tochter meiner Freundin. Jetzt, wo ich mich von meinem Verlag getrennt habe und unter die Selfpublisher gegangen bin, habe ich mir selbst ein Bild ausgesucht.

Was war dein Wunschberuf als kleines Kind?

Als Kind wäre ich gerne Astronaut geworden. Vielleicht mag ich deshalb auch heute noch Science-Fiction-Geschichten.

Was macht deinen Schreibstil aus?

Sich selbst zu beurteilen ist schwierig. Das können meine Leser vermutlich besser. Allerdings versuche ich, in meine Geschichten immer ein bisschen Humor hineinzubringen.

Was war das Verrückteste das du je gemacht hast?

Außer ein paar Jugendstreichen fällt mir da nichts ein. Die verrückten Sachen spielen sich eher in meinem Kopf ab und werden dann zu Geschichten verarbeitet.

Was war die größte Herausforderung dabei, ein Buch zu schreiben?

Das war der Anfang. Ich hatte die Geschichte zwar im Kopf, aber die ersten Seiten zu schreiben war am schwierigsten.

 Was würdest Du tun, wenn Dich einer deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?

Ich würde Sirrah fragen, ob sie mich einmal mit ihrem Raumschiff mitnimmt.

Michaela: Ich flieg mit wenn ich darf :-)

Und jetzt 10 Fragen, 10 spontane Antworten:

Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?

Das war nachts im Badezimmer. Ich musste auf die Toilette und hatte plötzlich eine Idee für eine Kurzgeschichte. Ich wusste, wenn ich es nicht sofort aufschreibe, habe ich es am nächsten Tag vergessen.

Womit könnte man dir eine riesige Freude machen?

Vielleicht wenn mein Buch ein Bestseller wird?

Bitte ergänz folgenden Satz: Bücher sind für mich
sehr wichtig. Ohne Bücher wäre das Leben unglaublich langweilig.

Was für Genres liest du selber, wenn du Zeit hast?

Das ist sehr unterschiedlich. Am liebsten Fantasy, Dystopien und Science-Fiction. Manchmal auch historische Romane oder Thriller.

Wenn du deinen ersten Roman nochmal schreiben könntest, würdest du etwas daran ändern?

Vielleicht die Zeitform. Ich stelle fest, dass heutzutage viele Bücher im Präsens geschrieben sind. Ich finde, das liest sich sehr gut.

Was sind Deine Hobbys?

Ich koche sehr gerne, außerdem gehe ich gerne wandern und fotografiere viel. Mein Facebook-Profil ist deshalb immer voller Blumen- und Landschaftsbilder.

Hast Du ein Lieblingstier?

Ich bin ein Katzenfan. Leider wohnen wir inzwischen an einer dicht befahrenen Straße, weshalb ich keine mehr halte.

Ohne welche 3 Dinge könntest du nicht Leben?

Kaffee, Bücher und Schokolade

Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?

Mein absolutes Lieblingsbuch ist „Der Schatten des Windes“ von meinem Lieblingsautor Carlos Ruiz Zafon. Dürfte ich nur ein einziges Buch auf eine einsame Insel mitnehmen, so wäre es dieses.

Was ist Dein Lieblingsessen?

Ein direktes Lieblingsgericht habe ich nicht, allerdings liebe ich alles, was mit Käse überbacken ist.

Würdest Du uns Dein Werk vorstellen?

Mein erster Roman „Sirrah“ spielt auf einer fernen Welt in einer fernen Zukunft. Während die Frauen diese Welt beherrschen, müssen sich die Männer um Heim und Herd kümmern. Dies ist der Hintergrund zur Geschichte von Sirrah, der Tochter einer Gutsbesitzerin, und Tihal, dem Sohn eines Landarbeiters. Sein untypisches, weil unangepasstes Verhalten weckt Sirrahs Interesse, zumal ihn ein Geheimnis umgibt. Ihre aufkeimende Verliebtheit scheitert jedoch an Sirrahs Wunsch, Karriere bei der Raumflotte zu machen. Enttäuscht schließt sich Tihal einer Rebellengruppe an, die sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzt. Zunächst verdrängt Sirrah die Ungerechtigkeit des Gesellschaftssystems und stürzt sich mit Eifer in ihre Ausbildung. Als sie jedoch herausfindet, dass Tihal die Zwangsarbeit auf einem unwirtlichen Planeten droht, schmiedet sie einen waghalsigen Fluchtplan.

Neben diesem Roman gibt es noch einige Kurzgeschichten, die bei verschiedenen Verlagen erschienen sind.





Interview mit der Autorin Nicole Fibel




Unser Interview mit der Autorin Nicole Fibel

Hallo Nicole, Schön dass Du Zeit für uns hast
Ich freue mich sehr, dass ich meine Zeit mit Euch teilen darf

Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?
Sehr gerne: Ich wurde 1978 als erstes von drei Kindern geboren, lernte später den Beruf der Bürokauffrau. Im Jahr 2000 durfte ich nach einer äußerst schweren, lebensbedrohlichen Erkrankung über Nacht eine wunderbare Spontanheilung erleben und seit diesem Zeitpunkt beschäftigte ich mich mit dem Sinn des Lebens, mit Spiritualität, die ich im Jahr 2010 mit der Ausbildung zur Dipl. Energetikerin besiegelte.

Wo lebst Du?
Ich wuchs in einem ländlichen oberösterreichischen Dorf in der Nähe von Grieskirchen auf, wo ich auch heute mit meinem Mann und meinem sechsjährigen Sohn glücklich lebe.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Schon als Kind zog mich die zauberhafte Welt des Lesens und Schreibens in ihren Bann. Meiner ungebändigten Fantasie entsprangen zahlreiche Märchen, die ich mit Tinte auf Papier verewigte.
Der Sommer 2007 inspirierte mich, erneut durch das magische Tor der selbst verfassten Geschichten zu schreiten. Meine daraus entstandenen Werke aus Kurzgeschichten und Gedichten wurden in verschiedenen Anthologien veröffentlicht.
„Das Licht deiner Ewigkeit“ ist mein erster Roman. Meine größte Motivation als Schriftstellerin liegt darin, die Herzen der Menschen für die vielen großen und kleinen Wunder zu öffnen.

Wie hast du dich gefühlt nachdem du dein Buch-Baby in Händen gehalten hast?
Ich werde die Sehnsucht niemals vergessen, mit der ich die ganze Vorweihnachtszeit sehnsüchtig auf die ersten Bücher gewartet habe. Meine Verlegerin hatte mich informiert, dass die Druckerei Lieferschwierigkeiten habe, doch mein Paket ist dann genau einen Tag vor Weihnachten eingetroffen. Mein Sohn hat die unbeschreibliche Freude mit mir geteilt, wir haben gemeinsam das Bücherpaket geöffnet. Ihm habe ich nicht nur meinen Debütroman gewidmet, sondern auch das allererste Buch, das wir als erstes gemeinsam in unseren Händen gehalten haben, geschenkt.
Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, das sich kaum in Worte fassen lässt, wenn man das erste Buch in seinen Händen hält. Ich habe es hunderte Male durchgeblättert, die mit meinem ganzen Herzblut geschriebenen Worte, die nun als Erfüllung meines Kindheitstraumes in einem Buch verewigt waren, immer wieder gelesen, den Geruch des frisch gedruckten Werkes in mich aufgesogen.

Wo nimmst du die Ideen für deine Geschichten her?
Schon als kleines Mädchen habe ich für mein Leben gern Märchen geschrieben und immer schon in den Tiefen meines Unterbewusstseins gewusst, dass ich einmal ein Buch schreiben würde, das von einer alten, weisen Frau in einem einsam gelegenen Waldhaus handelt.
Mehr Informationen hatte ich auch zu Beginn des Romans nicht, außer dass die alte Frau bereits verstorben war, aber ihr Leben in sehr lebendigen Briefen an ihren Sohn Emil verewigt und hinterlassen hatte. Und ich wusste, dass eine junge Frau, die einen völligen Neubeginn wagen wollte, diese Briefe finden und mit sich mit ihnen ihr Leben verändern würde.
Die weitere Geschichte hat sich dann nach und nach während des Schreibprozesses gebildet. Es war zu Beginn auch für mich ein Geheimnis, was mit Emil geschehen war, warum Amelie ihrem Sohn die Briefe geschrieben hatte und warum im Dorf niemand etwas von der Existenz ihres Sohnes gewusst hatte.
Die Antworten haben sich fast magisch in die Geschichte hineingewebt und es war auch für mich sehr spannend während des Schreibens, ich war immer neugierig, wie es weitergehen würde. Ab einer gewissen Länge war die Geschichte natürlich schon in meinem Kopf, aber selbst da ist dann einiges anders gekommen, als ich es mir gedacht hatte.
Ich hatte schon als kleines Mädchen das Gefühl, dass da einfach eine wunderbare Geschichte in Form eines Romans auf mich wartet, die von mir niedergeschrieben werden wollte. Ich durfte „zur Seite treten“, sie vor meinem inneren Auge aufsteigen lassen, ihr lauschen und sie während dem Gucken dieses wunderbaren Kopfkinos, niederschreiben.

Wie lange brauchst du bis ein Buch fertig ist?
An meinem Debütroman habe ich drei Jahre lang geschrieben. Allerdings nur zeitweise. Es gab Wochen, ja Monate, an denen ich das Notebook oder mein Notizbuch gar nicht aufgeklappt hatte, ebenso gab es Zeiten, an denen ich viele Tage und Nächte beinahe ohne Pause bzw. ohne Schlaf durchgeschrieben habe.

Kannst Du uns verraten welches Dein nächstes Projekt ist oder vielleicht um was es geht.
Eigentlich hatte ich ja geplant, dass meine zukünftigen Schreibprojekte nur noch aus Kurzgeschichten, Gedichte und Sprüche bestehen werden, ich wollte nicht mehr so ein großes Projekt wie einen Roman angehen. Bis mich vor wenigen Wochen abends in der Badewanne ein Text heimgesucht und nicht mehr losgelassen hat, so lange bis ich ihn in die Tastatur geklopft habe. Er hat das Potential, ein Roman zu werden. Wenige Tage später verbrachte ich eine wunderbare Woche Urlaub in Jesolo mit meinen Lieben, wo ich am Strand vor der Kulisse des rauschenden Meeres den Anfang dazu geschrieben habe.
Jetzt muss der begonnene Roman einige Zeit ruhen, weil ich aufgrund einer Umstellung zurzeit fast fünfzig Wochenstunden (statt meiner üblichen Teilzeit von fünfzehn Wochenstunden) in der Arbeit verbringe.
Sehr gerne schenke ich Euch den Text, der mich völlig überraschend und ungeplant heimgesucht und zu einem Neuanfang eines Romans inspiriert und überzeugt hat ;-)
Michaela: Uff von fünfzehn auf fast fünfzig Wochenstunden ist heftig.

Was ist für Dich Dein perfekter Schreibmoment?
Mein perfekter Schreibmoment ist, wenn ich völlig ungeplant und unüberlegt einen selbstständigen Text im Kopf habe, was meistens in entspannten Zuständen wie nachts im Bett, auf einem Waldspaziergang, in der Badewanne, usw. geschieht.
Ansonsten finde ich, dass immer dann ein perfekter Schreibmoment ist, wenn ich einfach große Lust zu schreiben verspüre. Es fließt immer wie von Zauberhand, sobald ich die Feder aufs Papier setze oder meine Finger auf die Tastatur lege.

Hattest Du auch schon eine Schreibblockade?
Nein, so etwas kenne ich nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht täglich und nicht unter dem Druck eines Verlages oder einer Agentur schreibe, sondern immer nur dann, wenn mich die Schreiblust packt. Und dann fließt es – immer.

Schreibst du hauptberuflich?
Nein, aber es wäre mein Traum (und wohl der Traum von vielen Schriftstellern), hauptberuflich scheiben zu können. Kolumnen für Zeitschriften, Zeitungen zu schreiben wäre (neben meinen Schreibprojekten) eine weitere wertvolle Bereicherung für mich.

Hattest Du Einfluss auf das Cover?
Ja, ich habe einen kleinen, sehr feinen Verlag für mein Buch gewählt, und da hatte ich überall 100% Mitspracherecht.

Was war dein Wunschberuf als kleines Kind?
Schriftstellerin :-)
Michaela: Na dann hat sich dein Wunschberuf ja erfüllt, wenn auch noch nicht Hauptberuflich.

Was macht deinen Schreibstil aus?
Hmmm, ich denke die Warmherzigkeit meiner Worte, die ich in den Text einwebe.

Was war das verrückteste das du je gemacht hast?
Oh mein Gott, soll ich das wirklich verraten? Da halten mich dann wohl alle für verrückt *lacht*
Aaaalso gut *räuspert sich*: Ich versuche mein Leben ja so zu leben, dass ich DAS tue, was mich in diesem Moment mit Glück erfüllt (diese Weisheit habe ich in meinem Debüt auch mehrmals verewigt). Und meine große Liebe ist die Natur und vor allem das Wasser (zieht sich ebenfalls durch meinen gesamten Roman).
Vor Jahren bin ich nachts häufig aufgewacht und habe mir gewünscht in meinem Lieblingssee, dem Attersee (der vierzig Autominuten entfernt liegt) zu baden. Dann bin ich tatsächlich mitten in der Nacht aufgestanden, habe Bikini und Badetuch ins Auto gepackt und bin vierzig Minuten zum Attersee gefahren um genüsslich und völlig alleine im Mondschein zu baden. Die Glücksgefühle, die man bei solchen verrückten Aktionen, die man sich selbst spontan erfüllt, empfindet, sind mit nichts auf der Welt zu vergleichen :-)
Michaela: Wow Respekt. Ich glaube ich hätte zu viel Angst im Dunkeln gehabt, oder hätte mich erst gar nicht getraut hinzufahren.

Was war die größte Herausforderung dabei, ein Buch zu schreiben?
Ganz ehrlich: Den Anfang zu machen.
Viele Jahre habe ich das Schreiben immer auf einen passenden Zeitpunkt (wenn ich verheiratet bin, wenn ich schwanger und im Mutterschutz bin, wenn mein Junge in den Kindergarten geht, etc.) verschoben, doch irgendwann (= 1. November 2011) habe ich zum Glück einfach damit angefangen. Damit war die größte Hürde geschafft – ehrlich ;-)

Was würdest Du tun, wenn Dich einer deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?
Ach, die haben mich (in meinem Geiste) schon sehr oft besucht und tun es immer noch. Sie waren und sind stets sehr willkommene Gäste. Das kann ich mit gutem Gefühl sagen, weil ich schreibe ja keine Psychothriller oder Horrorbücher *lacht*

Und jetzt 10 Fragen, 10 spontane Antworten:
Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?
Ich schreibe fast nur an ungewöhnlichen Orten: nachts auf dem Balkon unter freiem Sternenhimmel, auf der Liege vorm Pool, vorm See oder auf einer Luftmatratze am Meer, auf einem Baumstumpf mitten im Wald…


Womit könnte man dir eine riesige Freude machen?
Wenn jemand mit einem völlig zerliebten, zerknuddelten Exemplar meines Buches zu mir käme und mich bittet, es zu signieren


Bitte ergänz folgenden Satz:
Bücher sind für mich…
zwei Deckeln die eine (Bücher-)Seele zusammenhalten, in deren Geschichte ich hineinsinken und sie erleben darf.
Michaela: Das hört sich sehr schön an.


Was für Genres liest du selber, wenn du Zeit hast?
Romantik


Wenn du deinen ersten Roman nochmal schreiben könntest, würdest du etwas daran ändern?
Nein :-)


Was sind Deine Hobbys?
Schreiben, lesen, meditieren, Qi Gong, Zeit in der Natur verbringen, energetisches Arbeiten


Hast Du ein Lieblingstier?
Unser geliebter (vor einem Jahr zugelaufener) Kater „Tiger“
Michaela: Unsere Katzendame heißt auch Tiger ;-)


Ohne welche 3 Dinge könntest du nicht Leben?
Meinen Mann, meinen Sohn und unsere wunderbaren Urlaube


Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?
Nikolas Sparks ist mein Lieblingsautor. Seine Bücher „Wie ein einziger Tag“ und „Weit wie das Meer“ haben mich am meisten berührt. Mein Lieblingsbuch ist „Tagebuch für Nikolas“ von James Patterson.
Michaela: Einige Bücher von Nikolas Sparks hab ich auch gelesen und fand sie klasse.


Was ist Dein Lieblingsessen?
Italienisch!!! Am liebsten ein riesengroßer Teller mit Nudeln und Meeresfrüchten *mmmhhhh*


Würdest Du uns Dein Werk vorstellen?
Mein (noch) einziges Romanwerk ist „Das Licht deiner Ewigkeit“: Ausgerechnet an ihrem zehnjährigen Beziehungsjubiläum, an dem Julie Sander auf einen Heiratsantrag hofft, trennt sich ihr langjähriger Freund Rolf von ihr. Die sonst so starke Julie erleidet einen Zusammenbruch und beschließt in Folge der Ereignisse, ein völlig neues Leben zu beginnen. Sie zieht von der lärmenden, mit Stress behafteten Großstadt Hallerfurt in die Stille eines abgeschiedenen Häuschens am Waldrand im idyllischen Gebirgsdorf Freudthal. Auf dem Speicher findet Julie Schriften, die aus der Feder der alten Frau Amelie Wagner stammen, die vor Julie ihr Leben hier verbracht hat. Die Briefe sind voll überwallender Mutterliebe an Amelies Sohn Emil gerichtet, von dessen Existenz im Dörfchen Freudthal, wo jeder jeden kennt, allerdings niemand etwas zu wissen scheint. Amelies Weisheiten ziehen Julie völlig in ihren Bann und verändern ihr Leben auf magische Weise. Es verschmilzt mit dem von Amelie Wagner und Julie beginnt den wahren Ursprung eines glücklichen Daseins zu begreifen. Sie entdeckt längst begrabene Träume wieder und verschenkt abermals ihr Herz. Doch ihre frisch aufkeimende Liebe nimmt eine dramatische Wendung, denn ihr Traummann trägt verborgene Geheimnisse mit sich. Außerdem begibt sich Julie auf die Suche nach Emil, um herauszufinden, was mit ihm geschehen ist. Dieser verschlungene Pfad verbirgt dunkle wie auch wundersame Überraschungen, die Julie ans Tageslicht bringt.




Interview mit dem Autor Patrick Schnalzer




Unser Interview mit dem Autor Patrick Schnalzer



Hallo Patrick, Schön dass Du Zeit für uns hast

Magst Du Dich unseren Lesern erstmal kurz vorstellen?

Ich bin 34 Jahre alt, seit April Papa und sehr glücklich mit meiner kleinen Familie.

Michaela: Herzlichen Glückwunsch auch hier noch einmal zum Nachwuchs.


1) Wo lebst Du?

In Graz, Österreich.


2) Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und welches war dein erstes Buch?

Geschichten habe ich schon als kleiner Junge geschrieben. Das hat sich dann über die Jahre immer weiterentwickelt, bis ich schließlich mein erstes Buch Heldenplatz. Heute. veröffentlicht habe.


3) Wie hast du dich gefühlt nachdem du dein erstes Buch-Baby in Händen gehalten hast?

Das war natürlich eine großartige Sache und eine große Motivation weiterzumachen.


4) Wo nimmst du die Ideen für deine Geschichten her?

Meistens fliegen sie mir einfach zu. Die Idee zu The Running Queen war beispielsweise plötzlich da, als ich in Wien durch den Weihnachtsmarkt spaziert bin. Ich kann es mir gar nicht erklären, aber ich bin sehr froh darüber, dass es so funktioniert. J


5) Wie lange brauchst du bis ein Buch fertig ist?

Ganz unterschiedlich, es kommt auf die Zeit an, die ich zur Verfügung habe. Ich habe es schon einmal in einem Monat geschafft, meist sind es aber drei bis vier.

Michaela: Wahnsinn bist du schnell.


6) Kannst Du uns verraten welches Dein nächstes Projekt ist oder vielleicht um was es geht.

Ich starte gerade eine lustige Romanserie, die ich schon seit einiger Zeit im Kopf habe. Ein anderes Manuskript liegt im Moment bei meiner Verlagsagentur und hofft darauf, vermittelt zu werden. Genauere Infos gibt es zu einem späteren Zeitpunkt auf meiner Facebook-Seite. J

Michaela: Na da bin ich schon gespannt.


7) Was ist für Dich Dein perfekter Schreibmoment?

Wenn mich eine Figur überrascht und etwas macht, womit ich nicht gerechnet hätte. Ja, so etwas gibt es.

Michaela: Die bösen Protagonisten -lach-


8) Hattest Du auch schon eine Schreibblockade?

Nein, zum Glück nicht. Ich könnte jeden Tag schreiben und das liebe ich.


9) Schreibst du Hauptberuflich?

Noch nicht. J Aber ich liebe ja auch meine Arbeit als Lehrer und es ist für mich schwer vorstellbar, ohne meine Kids in der Schule zu sein.

Michaela: Welche Altersstufen unterrichtest du?
Die Kids in der Schule sind zwischen 10 und 14


10) Hattest Du Einfluss auf das Cover?

Bei Millionär gesucht hat mir der Verlag zwei Varianten geschickt und ich durfte mir meinen Favoriten aussuchen. Die anderen habe ich selbst gestaltet


11) Was war dein Wunschberuf als kleines Kind?

Arzt. Doch irgendwann habe ich festgestellt, dass ich kein Blut sehen kann.

Michaela: Ja kein Blut sehen können ist als Arzt schlecht.


12) Was macht deinen Schreibstil aus?

Ich glaube, dass ich ihn je nach Genre variieren kann. Das ist dann auch für mich sehr abwechslungsreich.


13) Was war das verrückteste das du je gemacht hast?

Oh, so verrückt bin ich glaub ich gar nicht. Aber ich setze mich gerne ins Auto und fahre tausende Kilometer durch ganz Europa und sehe mir Städte an.


14) Was war die größte Herausforderung dabei, ein ganzes Buch zu schreiben?

Die Zeit zu finden.


15) Was würdest Du tun, wenn Dich einer deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?

Das wäre großartig. Wir hätten sicher viel zu reden. Mit meiner Running Queen würde ich einen Tee trinken. J


Und jetzt 10 Fragen, 10  spontane Antworten:

1) Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?

Unter der Dusche, wenn ich mir schnell eine Idee notieren muss.

Michaela: Wie kann man unter der Dusche schreiben?
Das mit der Dusche ... na ja, halb drin und halb draußen ... bitte nicht bildlich vorstellen. 😉

Tja das mit dem nicht bildlich vorstellen ist jetzt genau so schwer, wie wenn man jemandem sagt er soll nicht an einen Rosanen Elefanten denken


2) Womit könnte man dir eine riesige Freude machen?

Wenn man meine Bücher liest und anderen von ihnen erzählt.


3) Bitte ergänz folgenden Satz: Bücher sind für mich

... ein wichtiger Teil meines Lebens.


4) Was für Genres liest du selber, wenn du Zeit hast?

Fast alles. Am liebsten aber humorvolle Bücher.


5) Wenn du deinen ersten Roman nochmal schreiben könntest, würdest du etwas daran ändern?

Ich glaube nicht.


6) Was sind Deine Hobbys?

Reisen. Videos machen. Wrestling gucken.


7) Hast Du ein Lieblingstier?

Französische Bulldogge.


8) Ohne welche 3 Dinge könntest du nicht Leben?

Meinen Sohn, meine Freundin, ... alles andere bekomme ich irgendwie hin.


9) Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?

Harry Potter. Die ganze Reihe.


10) Was ist Dein Lieblingsessen?

Pizza.

Michaela: Und schon wieder ein Autor der Pizza liebt


Würdest Du uns Deine Werke vorstellen?

Am besten besucht ihr mich auf meiner Homepage www.patrickschnalzer.com, dort könnt ihr euch in Ruhe umsehen. J